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18:31 01.09.2015
Beim Tag des Frauen- und Mädchenfußballs rollte der Ball bereits am vergangenen Wochenende, in Kürze wird auch wieder um Punkte gespielt. Quelle: FOTO: Mathias Seeger
Ludwigsfelde

Das Waldstadion war gut gefüllt und der Rahmen passend, als Katarina Kruse die Ehrung entgegennahm: Während die Trainerin des Ludwigsfelder Frauenfußballteams, ein Großteil der Mannschaft und Co-Trainer Dominik Lehmann unten auf dem Rasen für den Gewinn des Kreismeistertitels in der Spielzeit 2014/15 ausgezeichnet wurden, hielten nur wenige Meter entfernt die Spitzenteams Turbine Potsdam und Paris St. Germain ihre Halbzeitpause ab. Die beiden international renommierten Clubs hatten sich kurz vor dem Start der Bundesligasaison bei einem Freundschaftsspiel in der Ludwigsfelder Arena 1:1-Unentschieden getrennt.

In Kürze beginnt auch im Fußballkreis Dahme/Fläming wieder der Ligabetrieb der Fußballfrauen: Am Wochenende starten die erste und zweite Kreisklasse in die Spielzeit 2015/16. „Solche Spiele wie die Turbine-Partie sind gut für den Frauenfußball, weil er dadurch noch mehr ins öffentliche Interesse gerückt wird“, findet Thomas Görs, verantwortlich für den Frauen- und Mädchenspielbetrieb im FK. Insgesamt habe er steigendes Interesse am Frauenfußball entdeckt. Auch Kruse sagt: „Spiele wie das von Turbine gegen Paris sind gut für die Wahrnehmung und Präsentation des Frauenfußballs.“ Der Titelverteidiger Ludwigsfelde wird am Sonntag mit einem Heimspiel gegen RSV Mellensee 08 in die neue Saison starten (Anpfiff: 10 Uhr).

Im FK Dahme/Fläming herrscht eine komfortable Situation im Vergleich zu den anderen Fußballkreisen, eine erste Kreisklasse gibt es sonst nur noch im Fußballverbund Ostbrandenburg. „Da sind wir auch stolz drauf“, sagt Görs. Wie viel schwieriger die Situation in anderen Regionen ist, zeigt auch die Odyssee eines neuen Vereins im Spielbetrieb: Der SV Blau-Weiß 1930 aus Lubolz, einem Ortsteil der Stadt Lübben, wird in der kommenden Spielzeit in der ersten Kreisklasse des FK D/F antreten. Neben Lubolz, wird auch die SG Schenkenhorst, die früher bereits im FK Dahmeland auf Punktejagd ging, in der kommenden Saison in der zweithöchsten Spielklasse des Kreises antreten. Hinzugekommen ist in dieser Liga außerdem der SC Eintracht Miersdorf-Zeuthen II. Schenkenhorst, das unmittelbar hinter der Kreisgrenze liegt, hatte die vergangene Saison in der Kreisliga Havelland angetreten – dem Stammfußballkreis. Blau-Weiß Lubolz, eigentlich zum Fußballkreis Südbrandenburg gehörend, hatte in der Spielzeit 2014/15 in der Kreisliga Süd des FK Ostbrandenburg Rang sechs erkämpft. Danach entschloss man sich zum Abschied, denn eine Reform hatte die Auflösung der Nord- und Südstaffel und die Einführung einer Kreisliga und einer Kreisklasse unabhängig von geografischen Kriterien vorgesehen. Da sich der FK bis zur Uckermark erstreckt und weite Auswärtsfahrten drohten, geht die Wanderung der Lubolzer Fußballerinnen durch die Fußballkreise weiter.

Durch die Grenzgängerinnen ist die Zahl der Mannschaften im Frauen-Ligabetrieb in der Saison 2015/16 auf 18 Mannschaften angewachsen, jeweils neun treten in der Kreisliga und ersten Kreisklasse an (siehe Infokasten).

Auch für den Nachwuchsfußball hatte es im Ludwigsfelder Waldstadion kurz nach dem Turbine-Gastspiel eine Werbeaktion gegeben: Beim Tag des Frauen- und Mädchenfußballs. Drei LFC-Jugend-Mannschaften werden in der kommenden Saison im Ligabetrieb starten. Kruse wird als Trainerin weitermachen und will nach ihrer Babypause in der zweiten Halbserie auch wieder als Schiedsrichterin auf den Rasen zurückkehren. Eine Zurückstufung droht wegen der Unterbrechung vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) nicht, die Laufbahn befindet sich im Status „Ruhezustand“. „Ich war vorher als Linienrichterin in der Frauen-Bundesliga und als Schiedsrichterin in der Frauen-Regionalliga und der Herren-Brandenburgliga im Einsatz“, sagt Kruse, „auf dieses Niveau würde ich gerne wieder zurückkehren.“

Auch in den Kreis-Nachwuchsligen fällt in Kürze der Startschuss. „Wir kooperieren auf Jugendebene mit dem Havelland“, sagt Görs, „bei den E-D-C- und B-Juniorinnen haben wir die Kreisligen besetzt.“ Bei den D-Juniorinnen gäbe es sogar zwei Staffeln, die nach regionalen Kriterien besetzt sind, um Fahrtwege zu sparen.

Von Lars Sittig

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