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Sportbuzzer Ein Lokalmatador gewinnt
Sportbuzzer Ein Lokalmatador gewinnt
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20:00 06.07.2014
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Dort, wo es um individuelle Tricks und Leistungen geht, stand nun auch der Teamgedanke im Vordergrund. Die Wertungen der Fahrer, von denen einer aus dem Team aus Berlin oder Brandenburg kommen muss, wurden addiert, sodass die Gesamtpunktzahl beider Starter zählte. Das Besondere: "Die besten Fahrer erhalten eine Abwertung, sodass die Spannung aufrechterhalten bleibt", erzählt Andreas Leonhardt, der Chef des Wasserskiparks Zossen und einer der Veranstalter.

Von den 28 gestarteten Teams seien etwa zwei Drittel so genannte "Locals", also Starter aus der Region. Einer von diesen ist Janick Otto. Otto gewann am Sonnabend den "Bond2gether-Contest" mit seinem Partner Julian Hohn (siehe Statistik). Der 20-jährige Berliner startet für den WSC Caputh Preussen, trainiert aber regelmäßig auf der Anlage in Horstfelde. Seit mittlerweile zehn Jahren startet er regelmäßig bei Contests und konnte bereits einige Erfolge erringen. Erst vor kurzem wurde der Wakeboard-Fahrer berlin-brandenburgischer-Meister beim Wettkampf in Großbeeren und siegte auch bei den Wake-Masters in Kiel, einem hochkarätig besetzten Wettkampf. Den Abiturienten begeistert vor allem die Variabilität des Sports. "Man ist frei bei den Tricks. Es spielt keine Rolle, wann man was macht. Außerdem kann ich mir meine Trainingszeiten selbst legen und bin unabhängig von festen Einheiten."

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Otto begann zunächst mit Basketball und ging dann zum Streetdance. Danach entwickelte er die Leidenschaft zum Wakeboard-Fahren. "Schon früher war ich eine echte Wasserratte", erzählt der 20-Jährige. Im Winter hält er sich auf dem Trampolin fit und nimmt auch weite Wege auf sich, um sich auf weitere Contests vorzubereiten. "Ich war bereits zweimal in Thailand. Dort trifft sich in den Wintermonaten die Wakeboard-Elite, um zu trainieren", berichtet der Berliner. Beim Wettkampf in Horstfelde sieht Otto den Spaß-Charakter im Vordergrund. "Es geht hier um das Event und das Lokale. Gerade von den eigenen Bekannten und Freunden unterstützt zu werden ist relativ einmalig in unserer Szene."

Wasserskipark-Chef Leonhardt arbeitete früher als Jugendnationaltrainer und agiert nun als Coach in Horstfelde. "Ich bin sehr stolz auf die Erfolge von Janick. Es geht für mich ein Traum in Erfüllung, Athleten auf meiner eigenen Anlage trainieren zu dürfen." Aber auch der Breitensportaspekt ist Leonhardt wichtig. Zum Angebot des Parks gehören Kinder- und Anfängerkurse. Neben der Wasserskianlage gibt es auch noch einen Beachvolleyballplatz und einen Sandstrand im Wasserskipark. "Es war die richtige Entscheidung die Anlage aufzubauen. Allerdings muss man beachten, dass wir nur knapp drei Monate Saison haben, um unser Geld zu verdienen, andere Betriebe haben zwölf Monate dafür. Aber unter dem Strich bin ich gesund und kann mich ernähren", schmunzelt Leonhardt.

In den kommenden Wochen stehen für Leonhardt, der selbst Wasserski fährt, erst einmal wieder seine eigenen Wettkämpfe im Vordergrund. Bei den Europa- und Weltmeisterschaften hat der Chef des Wasserskiparks gute Chancen, Medaillen zu erringen.

Von Max Konrad

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