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Sportbuzzer Schock unter Flutlicht schnell verdaut
Sportbuzzer Schock unter Flutlicht schnell verdaut
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20:45 12.12.2014

"In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt und hätten noch ein, zwei Tore mehr machen können", fand Turbine-Trainer Bernd Schröder nach der Begegnung unter Flutlicht. "Nach der Pause ist nur noch wenig zusammengelaufen. Da hat man unsere Probleme in der Defensive wieder gesehen."

Die Potsdamerinnen hätten einen Blitzstart hinlegen können, doch Felicitas Rauch verstolperte nach zwei Minuten frei vor dem Essener Tor. Anders die Gäste. Ein Freistoß von Margarita Gidion zehn Meter hinter der Mittellinie segelte 120 Sekunden später an Freund und Feind vorbei zur Führung ins Potsdamer Tor. Trotz des frühen Schocks blieben die Gastgeberinnen druckvoll. Inka Wesely, die diesmal auf die rechte Abwehrseite rückte, traf nur die Querlatte (10.). Schön herausgespielt der Ausgleich. Asano Nagasato flankte nach 14 Minuten punktgenau auf Nationalspielerin Tabea Kemme, die problemlos zum 1:1 einschieben konnte. "Nach dem Rückstand und dem wichtigen Ausgleich ist ein Ruck durch die Mannschaft gegangen", erinnerte sich Kemme. "Danach haben wir mit einfachen Mitteln schönen Fußball gezeigt."

Die Potsdamerinnen blieben am Drücker. Oft wurde Pauline Bremer in der Spitze gesucht. Im Zusammenspiel mit Kemme, die diesmal auf der rechten Außenbahn spielte, wurde es immer wieder gefährlich. So in der 22. Minute. Bremer legte auf Kemme ab, die aus gut 25 Metern abzog und nur knapp vergab. Die beiden "Torbienen" hatten sichtlich Spaß. Insgesamt verlief die Partie auf durchschnittlichem Niveau.

Nach gut einer halben Stunde ein perfekt vorgetragener Spielzug. Wälti schickte Bremer, die direkt auf Genoveva Anonma spielte. Die Angreiferin schob zum 2:1 ein

verdiente Führung für Potsdam. Die Schröder-Schützlinge gaben nun klar den Ton an und gingen durch Pauline Bremer mit 3:1 in Führung (33.). Essen setzte in der Offensive bis zum Pausenpfiff kaum noch Akzente. Potsdam dominierte, ließ die Gäste nicht mehr ins Spiel kommen.

Auch nach der Pause blieb Turbine das bessere Team und hatte durch Anonma die erste Möglichkeit, den Sack endgültig zuzuschnüren (46.). Doch ihr Kopfball ging knapp über das Essener Gehäuse. Das Spiel vor 1120 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion verflachte zusehends.

"Das haben wir uns anderes vorgestellt", monierte Schröder. Kemme war trotzdem glücklich: "Wichtig waren die drei Punkte."

Von Sebastian Morgner

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