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Sportbuzzer Siegerin will die Nummer eins bleiben
Sportbuzzer Siegerin will die Nummer eins bleiben
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17:44 05.01.2015

Geschafft! Kurz vor 12 Uhr ist die erste Einheit absolviert. "Wir haben in dieser Saison noch alles in unseren Händen", sagt die Torfrau. "Wir haben noch die Meisterschaft im Blick, wollen den Champions-League-Platz erreichen und den Pokal gewinnen."

Der Aufgabenberg des Bundesliga-Dritten ist hoch. Genau deshalb treibt Turbine-Trainer Bernd Schröder seine Spielerinnen an jenem Montagmorgen immer wieder an, fordert sie auf, das Letzte zu geben. "Wichtig ist, dass die Spielerinnen fit sind", stellt der 72Jahre alte Coach gestern im Sport- und Bildungszentrum in Ostprignitz/Ruppin klar. "Wir werden uns nur auf uns konzentrieren." Was bei den Kontrahenten wie beim Herbstmeister VfL Wolfsburg geschieht, werde nur am Rande registriert. "Für jede von euch muss es eine Ehre sein, bei Turbine zu spielen", forderte Schröder die Potsdamerinnen bei seiner Ansprache zu Höchstleistungen auf.

Auch Anna Sarholz muss wieder alles geben, um den Status der Nummer 1 nicht zu verlieren. Die Fans waren mit der 22-Jährigen bislang jedenfalls zufrieden und wählten die Turbine-Schlussfrau in einer MAZ-Umfrage zur Spielerin der Hinrunde. "Darüber bin ich sehr glücklich. Das macht mich stolz. Doch die Mannschaft zählt. Nicht einzelne Spielerinnen", sagt Sarholz, die für ihren Sieg einen Tandemsprung der Firma "Take Off Fallschirmsport" aus Fehrbellin erhält. Aus einer Höhe von 4000 Metern.

Auch in der Liga werden die Aufgaben nicht leichter. Sarholz steht unter Druck. Zumal Chinas Nationaltorhüterin Wang Fei zur Rückrunde verpflichtet wurde. "Ich freue mich auf den Konkurrenzkampf. Ich werde alles geben, dass ich die Nummer eins im Tor von Turbine bleibe", so die Siegerin. Wang Fei war gestern beim Auftakt noch nicht dabei. Die Neuzugänge Nina Frausing Pedersen (23) und Amela Kršo (23) holten sich erste Eindrücke. "Die erste Einheit war schon hart. So kenne ich das gar nicht", meinte Amela Kršo, die im Mittelfeld spielt und nach dem Weggang von Julia Simic (VfL Wolfsburg) die Lücke schließen soll. "Dass ich der Ersatz für Simic sein soll, setzt mich nicht unter Druck", meint die Nationalspielerin von Bosnien und Herzegowina. "Ich möchte zeigen, was ich kann."

Das will auch die Dänin Nina Frausing Pedersen. "Turbine ist ein sehr gutes Team und trainiert auf sehr hohem Level", sagte die Nationalspielerin, die zuletzt mit der Ex-Potsdamerin Corina Schröder in Liverpool spielte. "Sie hat mir geraten, den Wechsel zu vollziehen." Die Abwehrspielerin erhält in Potsdam einen Vertrag bis Juni 2016. Personell könnte noch nachgebessert werden. "In der nächsten Woche kommen noch ein, zwei Spielerinnen zum Probetraining", erklärte Schröder. "Irgendwelche Noteinkäufe wird es aber nicht geben."

Bis Mittwoch bereitet sich das Team in Lindow vor. "Wir trainieren dreimal am Tag. Sehr individuell. Die Spielerinnen befinden sich im Kraftbereich auf unterschiedlichem Niveau." Jede müsse 150Prozent arbeiten. "Nur dann können wir unsere Ziele erreichen." Am Wochenende geht es zum Hallenturnier nach Jöllenbeck. Mit Anna Sarholz. Sie ist froh, bis zum Ende auf die Zähne gebissen zu haben.

Von Sebastian Morgner

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