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Sportbuzzer Trainer Nachtigall zieht den Hut
Sportbuzzer Trainer Nachtigall zieht den Hut
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17:33 01.05.2016
FSV-Trainer Ingo Nachtigall (rechts) zog nach Spielschluss symbolisch den Hut vor Quentin Fouley. Quelle: Frank Neßler
Luckenwalde

Die Hoffnung auf den Klassenerhalt lebt bei den Luckenwalder Regionalligafußballern. Ihre Hausaufgabe haben sie am Wochenende gelöst. Die Elf von Trainer Ingo Nachtigall gewann am Freitagabend das Kellerduell gegen Optik Rathenow mit 2:0. Nach 31 Spieltagen stehen die Luckenwalder mit 26 Punkten als Tabellensechszehnter wieder über dem Strich, der den Klassenerhalt bedeuten kann. Im Fernduell mit Germania Halberstadt, die Sachsen-Anhalter verloren zur gleichen Zeit beim SV Babelsberg 03 mit 0:1, sind die Luckenwalder nun wieder in der Vorhand.

Das Spiel im Werner-Seelenbinder-Stadion begann am Freitagabend vor 500 Zuschauern temporeich. Beide Teams hatten in der Anfangsphase einzelne Chancen. Mit zunehmenden Dauer verflachte die Partie allerdings ein wenig. Es war den Akteuren anzumerken, dass es für beide Seiten um sehr viel ging. Ärgerlich für die Gastgeber war eine knappe Abseitsstellung von Florian Schmidt, aufgrund derer sein Tor in der 25. Minute nicht zählte.

Luckenwaldes Coach Nachtigall bewies nach dem Seitenwechsel mit der Einwechslung von Mame Mbar Diouf ein glückliches Händchen. Der Senegalese kam mit Wiederbeginn für Tim Stober auf den Platz und brachte die Gastgeber in der 63. Minute in Führung. Nach einer Flanke köpfte Diouf am langen Pfosten kaum gestört ein. Nur wenige Minuten später erhöhte Diouf nach einem Konter auf 2:0 (71.), als er das Leder beim Abschluss überlegen einschob. Anschließend ließ der FSV Luckenwalde clever nichts mehr anbrennen und trug die drei Punkte über die Ziellinie.

Gar nichts mehr lief in den letzten Minuten der Partie für Optik Rathenow. Die Gäste verloren kurz vor Abpfiff sogar mit Cihan Ucar (90.) einen ihrer Besten. Eine harte, aber vertretbare Entscheidung von Schiedsrichter Oliver Lossius. Der Rathenower wollte einen Konter unterbinden und holte dabei den Luckenwalder Quentin Fouley von den Beinen. Kurz nach dem Platzverweis ertönte der Abpfiff. Die Luckenwalder bejubelten ihren dritten Sieg in Folge.

Trainer Ingo Nachtigall zog nach Spielschluss vor Fouley den Hut. „Ich war mit Quentin in Bautzen nicht zufrieden. Wir hatten eine kleine Auseinandersetzung, die haben wir intern beide geklärt. Heute hat er auf dem Platz die richtige Antwort gegeben und mit Leistung überzeugt, deshalb habe ich vor ihm den Hut gezogen. Das ist der richtige Weg“, erklärte der FSV-Coach, der seiner Elf am Freitagabend insgesamt eine sehr gute Mannschaftsleistung bescheinigte. „Gegen einen guten Gegner haben wir heute die drei Punkte eingefahren“, sagte Nachtigall.

Zum Thema Klassenerhalt bleibt sich der FSV-Coach treu. „Wir wissen nicht, wie viele Mannschaften am Ende aus der Regionalliga absteigen. Darum bringt die ganze Rechnerei nichts. Wir werden die Sache weiter von Spiel zu Spiel beäugen.“

Von Frank Neßler

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