Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Sportbuzzer Wünsdorf gibt in Unterzahl zu früh auf
Sportbuzzer Wünsdorf gibt in Unterzahl zu früh auf
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:15 04.10.2016
Die Landesklassenelf des MTV Wünsdorf. Quelle: Privat
Wünsdorf

Erster Saisondreier für Eintracht Königs Wusterhausen. Beim MTV Wünsdorf ging die Eintracht-Elf nach torloser ersten Hälfte als 3:1-Sieger vom Platz.

Die Hausherren mussten am Sonnabend wieder auf zahlreiche Stammspieler verzichten. Aus privaten Gründen fehlte auch Trainer Olaf Wunderlich. Marcel Ciecelski saß für ihn auf der Bank.

Königs Wusterhausen bestimmte das Geschehen, doch beim Abschluss fehlte den Gästen die Konzentration. Torlos wurden die Seiten gewechselt. Eine Vorentscheidung dann drei Minuten nach Wiederbeginn. Wünsdorfs Mathias Haß revanchierte sich nach einem Foulspiel und sah die Rote Karte. Die Gäste kamen in Überzahl endlich zur Führung. Einen Eckball von Johann-Eric Haase nimmt Jonas Greib (55.) wunderbar an und erzielte das 0:1.

In der Folge erarbeiteten sich die Gäste weiter guten Chance. Das hochverdiente 2:0 für Königs Wusterhausen gelang schließlich Daniel Krafzik (72.).

Erst zehn Minuten vor dem Spielende so etwas wie ein Aufbäumen bei den Wünsdorfern. Dieses wurde schließlich mit dem Anschlusstreffer belohnt. Dem kurz zuvor eingewechselten Lukas Lorenz (83.) gelang tatsächlich das 1:2.

Die Gäste hatten außerdem Glück, dass ein Handspiel in der 84. Minute im Strafraum nicht gesehen beziehungsweise vom Unparteiischen nicht so bewertet wurde. Turbulent dann die letzten Minuten. Wünsdorf warf alles nach vorn, doch das Fehlen der Absicherung nutzte Daniel Krafzik in der Nachspielzeit (90+1). Er lief von der Mittellinie aus auf das verwaiste Wünsdorfer Tor zu und machte den Endstand perfekt. Der 3:1-Erfolg der Eintracht ist nach Spielanteilen und Chancen ein hochverdientes Ergebnis.

„Endlich hatten wir personell keine Sorgen und haben hier in Wünsdorf verdient drei Punkte geholt“, sagte Gäste-Kapitän Daniel Gensigk nach dem Schlusspfiff, „einzig und allein unsere Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig.“

Wünsdorfs Ersatztrainer Ciecelski brachte die Partie wie folgt auf den Punkt: „Der Sieg für Königs Wusterhausen geht in Ordnung, einige unserer Spieler hatten nach dem Platzverweis den Glauben an eine Wende zu zeitig aufgegeben. Die letzten Minuten haben aber gezeigt, was möglich gewesen wäre.“

Von Heinz Anders

Die Brandenburger Oberliga-Fußballer schaffen bei Schott Jena ein torloses Unentschieden

10.09.2016
Sportbuzzer Frauen-Landesliga - Viermal Marlin Wodtke

Stahl-Frauen schlagen Sieversdorf mit 4:1

06.09.2016

Bernd Paschek ist die treue Seele des FC Blau-Weiß Rädel

30.07.2016