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Naturschutz

200 Schafe übernehmen das Tempelhofer Feld

Der Schäfer Knut Kucznik wird ab Sonntag mit etwa 200 Schafen die Landschaftspflege der großen Freifläche auf dem Tempelhofer Feld übernehmen.

Der Schäfer Knut Kucznik wird ab Sonntag mit etwa 200 Schafen die Landschaftspflege der großen Freifläche auf dem Tempelhofer Feld übernehmen.

Berlin. Rund 200 Schafe werden einem Medienbericht zufolge in den kommenden Tagen in Berlin weiden. Der Schäfer Knut Kucznik werde mit den Tieren die Landschaftspflege der großen Freifläche auf dem Tempelhofer Feld übernehmen, berichtet der Berliner „Tagesspiegel“ (Samstag). Zudem wolle der Vorsitzende des Schafzuchtverbandes Berlin-Brandenburg auf die schwierige wirtschaftliche Situation von Schäfern aufmerksam machen.

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Schäfer fühlen sich zu wenig unterstützt

Die Ankunft der 200 Schafe in Berlin wird für Sonntag erwartet. Die Tiere sollen dann acht Tage lang das rund 355 Hektar große Tempelhofer Feld beweiden. Zum Abschluss ist am 21. Oktober den Angaben zufolge ein Schäferfest auf dem Areal geplant.

„Wir Schäfer in Deutschland kämpfen ums Überleben und darauf wollen wir aufmerksam machen“, sagte Kucznik der Zeitung. Er kritisierte, dass die Bundesregierung - anders als andere Staaten - eine Weidetierprämie ablehne. „Man unterstützt uns zu wenig bei der wichtigen Landschaftspflege durch unsere Tiere“, sagte der 52-Jährige.

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Schafen schützen gefährdeten Pflanzen

Es gebe unzählige Symbiosen zwischen Schafen und gefährdeten Pflanzen, die ohne Schafherden aus vielen Naturschutzgebieten längst verschwunden wären. „Wir leisten eine unverzichtbare Arbeit, doch unterm Strich mache ich ein Minus“, so Kucznik weiter. Vielen Kollegen gehe es wenig besser, sie könnten kaum den Mindestlohn erwirtschaften.

Von dpa/RND

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