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Ausbildung mit mazubi

Ausbildung zum Industriemechaniker: Bohren, sägen, drehen, schweißen

Die Arbeitsschritte müssen einem in Fleisch und Blut übergehen: Marvin Lauda wird Industriemechaniker.

Die Arbeitsschritte müssen einem in Fleisch und Blut übergehen: Marvin Lauda wird Industriemechaniker.

Oranienburg.Marvin Lauda ist Auszubildender für Industriemechanik. Der Beruf war nicht schon immer sein Ziel. Wie er zu seiner Ausbildungsstelle bei Orafol in Brandenburg gekommen ist, lesen Sie hier.

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Einfacher Wechsel zur Industriemechanikerausbildung bei Orafol in Brandenburg

Irgendwann entschied er sich für einen Richtungswechsel: „Ich habe gemerkt, dass der Beruf des Maschinen- und Anlagenführers doch nicht so ganz mein Ding ist“, sagt Marvin Lauda. Er konnte sich nicht vorstellen, diese Tätigkeit 50 Jahre lang auszuüben. „Ich sprach meinen Vorgesetzten an. Der empfahl mir den Beruf des Industriemechanikers.“ Kurz vor Beendigung seiner Ausbildung sattelte er deshalb um. Seit einem halben Jahr büffelt der 19-Jährige für einen anderen Beruf. „Das war die richtige Entscheidung“, sagt er.

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Der Friedrichsthaler hatte Glück, denn das Switchen ging relativ unkompliziert. Orafol machte es möglich. Beim größten Arbeitgeber in Oranienburg – am Stammsitz der Orafol-Gruppe sind mehr als 1100 Mitarbeiter beschäftigt, weltweit etwa 2500 – wurde ihm die bisherige Ausbildungszeit anerkannt, sodass er nahtlos weitermachen konnte. Dass er im Vergleich zum Maschinen- und Anlagenführer in dem neuen Beruf anderthalb Jahre länger die Schulbank drücken muss, ist für ihn in Ordnung.

Ausbildung zum Industriemechaniker: Ein abwechslungsreicher Beruf

Weite Wege hat Marvin Lauda während der Ausbildung nicht zu bewältigen: ins Ausbildungszentrum Berlin, zur Berufsschule nach Hennigsdorf und eben zu Orafol im Norden von Oranienburg. „Ich kann jetzt bereits sagen, dass der Beruf abwechslungsreicher ist. Das gefällt mir.“ Selbstverständlich ist, dass er die handwerklichen Fähigkeiten von der Pike auf lernen muss. Bohren, feilen, sägen, schleifen, drehen, schweißen – das sind Tätigkeiten, die müssen einem in Fleisch und Blut übergehen. Übersetzt heißt das manuelle und maschinelle Werkstoff- und Metallbearbeitung. Das sind die Grundlagen, die ihn sein Berufsleben lang begleiten werden. Nicht nur das: Sie werden auch vonnöten sein, wenn er ins Orafol-Arbeitsleben eintaucht. Als Industriemechaniker wird er zu den Instandhaltungs-Experten des Unternehmens gehören. Sie kümmern sich um die Maschinen und Anlagen, mit denen in Oranienburg die selbstklebenden grafischen Produkte, retroreflektierenden Materialien, Klebebandsysteme und hochwertigen Polymerfolien produziert werden. Da leisten einige Anlagen seit Jahren zuverlässig ihren Dienst, andere sind jüngeren Datums und hochmodern ausgestattet; CNC-Maschinen zum Beispiel, die die Produkte – auch komplexe Formen – mit hoher Präzision automatisch herstellen.

Orafol in Brandenburg übernimmt viele Auszubildende

Während der Ausbildung – bei Orafol werden aktuell drei Azubis auf den Beruf des Industriemechanikers vorbereitet – müssen die Nachwuchskräfte Anlagenteile, Rohrleitungen und Befestigungen anfertigen. Die Wartung, Inspektion, Instandsetzung und Optimierung von Maschinen und Systemen gehören ebenso dazu wie die Fehlersuche und Behebung an mechanischen, pneumatischen und hydraulischen Komponenten und Systemen. Nach Abschluss der Ausbildung – dann als Industriemechaniker – warten auf Marvin Lauda solche Aufgaben: routinemäßiger Wechsel störanfälliger Bauteile, Ermittlung von Betriebsstörungen an Maschinen und Anlagen, Beseitigung von mechanischen, hydraulischen oder pneumatischen Fehlern und Ersatz von schadhaften oder verschlissenen Teilen sowie Erweiterung, Anpassung oder Umbau von Betriebsanlagen.

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Bei Orafol haben Auszubildende die Sicherheit, beim erfolgreichen Abschluss übernommen zu werden. „Das wusste ich bei meiner Bewerbung gar nicht, ist aber eine tolle Sache.“ Diese Chance möchte er nutzen, zumal sein Wohnort Friedrichsthal ja um die Ecke ist und er genau genommen mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren kann. Die drei Schichten, die ihn erwarten, stören ihn nicht, zumal da das Wochenende – bis auf den Bereitschaftsdienst – nicht dabei ist. Der relativ gute Verdienst sei ebenso reizvoll wie Teil eines so großen Unternehmens zu sein, das immer noch weiter wächst. Jetzt geht es für den 19-Jährigen erst mal darum, seine Ausbildung erfolgreich zu beenden. Den „Meister“ zu machen, sei eine Sache, die er später auch in Angriff nehmen möchte.

Von MAZonline

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