Letzte Generation

BER: Inhaftierter Störer war auch an Kartoffelbrei-Attacke in Potsdam beteiligt

Eine Anzeigetafel am Flughafen BER. Der Hauptstadtflughafen BER hatte zwischenzeitlich den Flugbetrieb aufgrund einer Aktion von Klimaaktivisten eingestellt. Mehrere Flüge wurden abgesagt, weil Leute sich auf dem Flugfeld festgeklebt hatten.

Eine Anzeigetafel am Flughafen BER. Der Hauptstadtflughafen BER hatte zwischenzeitlich den Flugbetrieb aufgrund einer Aktion von Klimaaktivisten eingestellt. Mehrere Flüge wurden abgesagt, weil Leute sich auf dem Flugfeld festgeklebt hatten.

Schönefeld/Potsdam. Nachdem Klimaaktivisten der "Letzten Generation" am späten Donnerstagnachmittag für etwa 90 Minuten auf das Flugfeld des Flughafens Berlin-Brandenburg (BER) drangen, wurden sechs Aktivisten festgenommen. Darunter ist auch ein Aktivist der bereits im Oktober am Kartoffelbrei-Wurf im Potsdamer Museum Barberini beteiligt war.

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Wie berichtet, hatten die Aktivisten am 23. Oktober gegen 15 Uhr Kartoffelbrei über das Gemälde „Les Meules“ aus der weltberühmten Getreideschober-Serie gekippt – „schweren Herzens, aber fest entschlossen“, wie sie in einem Pressestatement mitteilten. Danach kleben sie sich unter dem Bild an der Wand fest.

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Da das Bild verglast ist, habe keinerlei Schäden davongetragen, teilte das in der historischen Innenstadt gelegene Museum Barberini damals mit. Bereits am nächsten Tag wurden die beiden beteiligten Aktivisten wieder freigelassen. Gegen sie wird wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch ermittelt – unter ihnen "Benjamin", der auch bei der Störaktion am BER beteiligt war.

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Laut einem Twitterpost der Letzten Generation befindet er sich als Letzter der sechs Aktivisten immer noch in Polizeigewahrsam. Gegen ihn wird jetzt auch unter anderem wegen des Verdachts auf gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr ermittelt. Die Aktion sorgte für viel Kritik aus der Politik, aber auch von anderen Klimaschützern.

Von MAZonline

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