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Streik an Berliner Schulen

Berlin: Gewerkschaft ruft zu Warnstreik an Schulen auf – Forderung nach kleineren Klassen

Am Mittwoch soll an Berliner Schulen gestreikt werden.

Am Mittwoch soll an Berliner Schulen gestreikt werden.

Berlin. Für viele Berliner Schülerinnen und Schüler dürfte der gewohnte Unterricht am Mittwoch ausfallen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Lehrkräfte, aber auch andere Beschäftigte wie Sozialpädagogen und Schulpsychologen zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen.

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Mit der Aktion will die GEW ihre Forderung nach kleineren Klassen und einem entsprechenden Tarifvertrag untermauern. Kleinere Klassen hätten nach Einschätzung der Gewerkschaft eine geringere Arbeitsbelastung und damit einen besseren Gesundheitsschutz für Lehrerinnen und Lehrer zur Folge. Auch die Schüler würden davon profitieren.

Vom Moritzplatz in Kreuzberg zum Roten Rathaus

Die Gewerkschaft trägt ihr Anliegen schon seit mehr als einem Jahr vor und organisierte deswegen bereits einige Protestaktionen, darunter einen Warnstreik im April. Seinerzeit beteiligten sich nach ihren Angaben 2500 Lehrerinnen und Lehrer sowie andere Schulbeschäftigte an dem Ausstand. Wie damals ist auch dieses Mal eine Demonstration geplant. Sie soll ab 10.00 Uhr vom Moritzplatz in Kreuzberg zum Roten Rathaus in Mitte führen.

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Der Senat verweist darauf, dass Berlin - wie alle anderen Bundesländer außer Hessen - der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) angehört. Ohne Zustimmung der Tarifgemeinschaft könne Berlin daher keine Tarifverhandlungen über die Klassengröße aufnehmen, schrieb Finanzsenator Daniel Wesener (Grüne) im Frühjahr an die GEW. Die TdL lehne solche Verhandlungen ab.

Personalmangel an Schulen

Der Personalmangel an Schulen kann aus Sicht der GEW kein Argument gegen kleinere Klassen sein. An den Berliner Schulen seien bessere Arbeitsbedingungen für Pädagogen nötig, wenn Fachkräfte gewonnen werden sollen. Mit einem Tarifvertrag müssten die Arbeitgeber vorausschauend Weichen stellen für Qualitätsverbesserungen in der Zukunft. Ein solcher Vertrag schaffe mehr Verbindlichkeit, damit der Senat dafür sorge, ausreichend Lehrkräfte auszubilden.

Von dpa/bb

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