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Infektionsrisiko

Berliner GdP fordert weniger Polizei bei den Corona-„Spaziergängen“

Nicht alle Querdenker sind Pappnasen, aber einige schon...

Nicht alle Querdenker sind Pappnasen, aber einige schon...

Berlin.Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Berlin hat sich besorgt über die zunehmende Zahl an Corona-Fällen bei der Polizei geäußert. Gewerkschaftssprecher Benjamin Jendro sagte im RBB-Inforadio, die Kurve der Ausfälle zeige momentan „deutlich nach oben“. Aktuell sei man zwar handlungsfähig. „Aber wir betrachten die nächsten Wochen schon mit Sorge.“ Irgendwann komme auch die Berliner Polizei an ihre Grenzen. Deswegen müsse man schauen, dass man die Einsätze priorisiere.

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Begleitung der Corona-Spaziergänger ist sehr personalintensiv

„Dazu gehört im Übrigen auch die sehr personalintensive Begleitung der Corona-Spaziergänger am Montag. Das sind keine angemeldeten Demonstrationen und die Sicherheit muss gewährleistet werden. Aber ob wir da immer mit einzelnen Hundertschaften dabei sein müssen, da stellt sich uns schon die Frage, ob das Infektionsrisiko nicht zu hoch ist.“

Man müsse aufpassen, dass die Polizei „auch in vier, fünf, sechs Wochen handlungsfähig“ sei, so Jendro weiter. Seine Gewerkschaft sei gesprächsbereit, um mit der Polizeipräsidentin Lösungen zu finden.

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Lesen Sie auchEx-GdP-Landeschef Schuster im Interview: Der Respekt vor der Polizei geht verloren

In Brandenburg laufen derzeit Gespräche zwischen der GdP und der Landesregierung. Die Gewerkschaft fordert eine bessere Absicherung, wenn Beamte sich im Einsatz mit Corona anstecken. Die Infektion solle dann rechtlich als Dienstunfall gelten.

Von MAZonline/tk

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