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Ältere Gesellschaft

Berliner zieht es nach Brandenburg

Während Berlins Einwohner deutlich jünger als der Bundesdurchschnitt (44,7 Jahre) sind, sind die Brandenburger merklich älter.

Während Berlins Einwohner deutlich jünger als der Bundesdurchschnitt (44,7 Jahre) sind, sind die Brandenburger merklich älter.

Berlin/Potsdam. Brandenburgs Einwohnerzahl steigt weiter. Vor allem bei Berlinern ist das Nachbarland beliebt. 2021 gewann Brandenburg 18 479 neue Einwohner aus der Hauptstadt hinzu, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag mitteilte. „Der Sog aus Berlin in den Speckgürtel und andere gut erreichbare Gebiete in Brandenburg ist nach wie vor groß“, sagte die Referentin Bevölkerungsstatistik, Theresa Markhoff, der Deutschen Presse-Agentur.

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Ende des Jahres 2021 lebten demnach im Land Brandenburg rund 2,54 Millionen Menschen - knapp 0,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Berlin erlebte nach einem kurzzeitigen Rückgang der Einwohnerzahl im Jahr 2020 im vergangenen Jahr 2021 wieder einen leichten Zuwachs. Die Zahl von etwa 3,68 Millionen Einwohnern lag 0,2 Prozent über dem Wert von 2019. In Brandenburg stieg die Zahl demnach das achte Jahr in Folge.

Natürliches Bevölkerungswachstum

In Berlin wurden 2021 insgesamt 475 mehr Kinder geboren als im Vorjahr. Außerdem übertraf die Zahl der Geburten die der Sterbefälle - Berlin verzeichnete somit ein natürliches Bevölkerungswachstum. Außerdem zogen insgesamt 166 524 Menschen nach Berlin, während 150 283 Menschen Berlin verließen, was zusätzlich für ein Plus sorgte.

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In Brandenburg konnten die Geburten die Sterbefälle nicht ausgleichen - im Gegenteil. Es starben rund 37 400 Menschen, aber nur rund 19 000 Babys wurden geboren. Laut Amt für Statistik führt dies auch zu einer älter werdenden Gesellschaft. Während Berlins Einwohner mit durchschnittlich 42,6 Jahren deutlich jünger als der Bundesdurchschnitt (44,7 Jahre) sind, sind die Brandenburger mit durchschnittlich 47,3 Jahren merklich älter.

Von RND/dpa

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