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Brandenburg/Corona

Bis zu 1500 Anrufe täglich: Corona-Hotlines bleiben in Brandenburg gefragt

Viele Corona-Hotlines bleiben geschaltet.

Viele Corona-Hotlines bleiben geschaltet.

Potsdam.In Brandenburg haben Hunderttausende Anrufer die Corona-Hotlines der Kommunen und des Landes genutzt. Viele Hotlines bleiben nach wie vor geschaltet. So hatten das Corona-Bürgertelefon des Landes bisher über 370 000 Anrufer in Anspruch genommen. „Am größten war das Aufkommen dann aber mit dem Start der Impfkampagne Ende 2020 und Anfang 2021. Da hatten wir bis zu 1500 Anrufe am Tag“, sagte Gabriel Hesse, Sprecher des Sozialministeriums. Mittlerweile sei die Zahl der Anrufe überschaubar.

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Neue Themenverteilung bei Anrufern

Viele Leitungen sind nach wie vor geschaltet. Hatten sich die Fragen der Anrufer während der Lockdowns noch um Themen wie gemeinsame Hochzeits- oder Geburtstagsfeiern und die nächtlichen Ausgangssperren gedreht, geht es laut Hesse aktuell eher darum, wo man sich impfen lassen kann und unter welchen Bedingungen Betriebsweihnachtsfeiern organisiert werden können.

Ähnlich hatten sich die Themen bei der Corona-Hotline der Stadt Wittstock (Ostprignitz-Ruppin) verteilt. „Wir waren in vielen Fällen Vermittler zu anderen Stellen wie dem Gesundheitsamt des Landkreises oder zum Impfzentrum in Kyritz“, sagt Stadtsprecher Jean Dibbert. Die Hotline bleibe nach wie vor offen, um Anfragen kümmerten sich Mitarbeiter der Touristinformation.

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Bis zu 60 Mitarbeiter arbeiten in Cottbus am Corona-Telefon

In Cottbus betreuten zeitweise bis zu 60 Mitarbeiter aus allen Fachbereichen der Stadtverwaltung den Service. Die seit Frühjahr 2020 aktive Hotline bleibt weiterhin erhalten, wie Stadtsprecher Jan Gloßmann mitteilt. „Wir müssen nunmehr reagieren, wenn sich die Lage wieder ärger darstellt“, sagt er.

Auch in Potsdam gibt es die Hotline noch, wie Stadtsprecher Markus Klier informiert. „Die Nachfrage hat sich aber sehr deutlich verringert“, sagt er. In den ersten Wochen der Corona-Beschränkungen habe es zwischen 50 bis 100 Anrufe und rund 100 Mails pro Tag gegeben. Seit Beginn der Pandemie bis April 2021 hatte die Corona-Beschwerdestelle der Landeshauptstadt fast 3100 Posteingänge verzeichnet.

Nicht jede Kommune hat eigene Hotline

Darunter seien nur 772 Beschwerden gewesen, in 1814 Fällen habe es sich um allgemeine Anfragen gehandelt und in 151 sogar um positives Feedback. „Viele Unternehmen haben sich positiv zum Angebot und der direkten Erreichbarkeit geäußert und waren für die Auskünfte wie Hilfen sehr dankbar“, sagt Klier.

Nicht alle Kommunen hatten eigene Hotlines eingerichtet. So liefen die Anfragen in Oranienburg etwa über die Hotline des Landkreises Oberhavel, wie Sebastian Weizel aus der Stadtverwaltung berichtet. „Natürlich sind trotzdem auch Fragen im Rathaus eingegangen“, sagt er. Etwa zu Themen wie Kitanutzung, Wirtschaftsförderung, Hochzeiten und Veranstaltungen.

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Nach rund 11 600 Telefonaten und 1360 E-Mails hatte die Stadt Frankfurt (Oder) ihren Hotlineservice Ende September eingestellt. Der Informationsstand in der Bevölkerung sei sichtlich besser, sagt Stadtsprecher Uwe Meier. Zudem gebe es ausreichend andere Informationsplattformen.

Von MAZonline/dpa/bb

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