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Öffentlicher Nahverkehr

9-Euro-Ticket-Nachfolge: Brandenburg fordert vom Bund Milliarden für ÖPNV

Einigen sich die Verkehrsminister auf eine Nachfolgeregelung für das 9-Euro-Ticket?

Einigen sich die Verkehrsminister auf eine Nachfolgeregelung für das 9-Euro-Ticket?

Berlin/Potsdam. Vor einer Sondersitzung der Verkehrsminister am Montag hat sich Brandenburgs Verkehrsminister Guido Beermann (CDU) verhalten zu einer Nachfolgelösung für das 9-Euro-Ticket geäußert. „Am dringendsten geht es jetzt darum, mit den explodierenden Energiekosten umzugehen und den ÖPNV finanziell wetterfest zu machen“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

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ÖPNV in Brandenburg bräuchte mehr als 3 Milliarden Euro

Allein um das Angebot im öffentlichen Nahverkehr aufrechtzuerhalten, brauchen die Länder ihm zufolge 1,65 Milliarden Euro zusätzlich vom Bund. Für einen Ausbau des ÖPNV seien weitere 1,5 Milliarden Euro nötig. „Die Diskussion um Tarife muss sich hier eingliedern. Die Ampel will hier aber das Pferd von hinten aufzäumen. Das wird nicht funktionieren“, sagte Beermann mit Blick auf die Debatte um Nachfolgemodelle für das 9-Euro-Ticket.

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Zahlreiche Landespolitiker zeigten sich zuversichtlich, dass Bund und Länder bei dem Verkehrsministertreffen unter Vorsitz Bremens gemeinsam eine Lösung für ein Nachfolgemodell des 9-Euro-Tickets im Nahverkehr finden. Am Montagnachmittag sollen die Ergebnisse der Beratung vorgestellt werden.

Bisher kein gemeinsamer 9-Euro-Ticket-Nachfolger für Berlin und Brandenburg

Zuletzt hatte Brandenburg den Alleingang des Berliner Senats kritisiert. In der Hauptstadt wird es ein Nahverkehrsticket für 29 Euro im Monat geben, begrenzt auf den Zeitraum von Oktober bis Dezember. Ein gemeinsames Ticket mit Brandenburg kam nicht zustande. Die Regierung in Potsdam betonte, dass sie den Erhalt und Ausbau des Nahverkehrsangebots in dem Flächenland für dringlicher halte.

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Von dpa

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