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Tarifauseinandersetzung

Brandenburg: Verdi ruft zum Warnstreik bei der Telekom auf

Das Logo der Deutschen Telekom auf dem Dach der Unternehmenszentrale in Bonn.

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Potsdam.Im Tarifkonflikt bei der Telekom hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi für Dienstag (10. Mai) bundesweit Beschäftigte zu Warnstreiks aufgerufen. Auch die Telekom-Standorte in Berlin und Brandenburg sind betroffen. Die Streikenden aus beiden Bundesländern treffen sich um 9 Uhr zu einer Demo am Dorothea-Schlegel-Platz in Berlin (vor dem Bahnhof Friedrichstraße) und wandern von dort zum Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus, wo eine Abschlusskundgebung geplant ist. Entlang der Marschroute (Friedrichstraße – Französische Str. – Unter den Linden – Karl-Liebknecht-Straße) ist wegen der Demonstration mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen, so die Gewerkschaft.

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Telekom-Kunden müssen laut Verdi mit erheblichen Service-Einschränkungen rechnen. So würden voraussichtlich Störungen nicht beseitigt, auch würden vereinbarte Techniker-Termine ausfallen . bei Bauvorhaben (Neuanschließungen, Breitbandausbau) werde es zu Verzögerungen kommen.

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Brandenburg: Verdi fordert sechs Prozent mehr Geld für die Telekom-Beschäftigten

„Die Beschäftigten sind von den bisherigen Angeboten der Arbeitgeberseite enttäuscht und machen sich mit dem Warnstreik Luft“, sagte der Streikleiter für Berlin-Brandenburg, Olaf Budert. „Wir erwarten, dass die Arbeitgeber in dritten Verhandlungsrunde ein akzeptables Angebot vorlegen.“ Diese dritte Runde findet am Dienstag und Mittwoch statt. Verhandelt wird für 55.000 Telekom-Mitarbeiter in Deutschland.

Verdi fordert unter anderem ein Lohnplus von sechs Prozent, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Vergütungen für Azubis und Studierende in dualen Studiengängen sollen demnach überproportional steigen, um 80 Euro pro Monat.

Der Bonner Dax-Konzern bietet bisher eine stufenweise Lohnerhöhung von 4,2 Prozent an, die allerdings auf die Kalenderjahre 2022 und 2023 aufgeteilt werden soll.

Von MAZonline

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