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Umfrage und Gewinnspiel

Die Wissenschaft dahinter: Wie misst man Familienfreundlichkeit?

Sie haben die Konzeption der Umfrage unterstützt: Sozialwissenschaftler Götz Schneiderat (hinten) von der Evangelischen Hochschule Dresden und Christian Eißner, Projektleiter bei „Die Mehrwertmacher“.

Sie haben die Konzeption der Umfrage unterstützt: Sozialwissenschaftler Götz Schneiderat (hinten) von der Evangelischen Hochschule Dresden und Christian Eißner, Projektleiter bei „Die Mehrwertmacher“.

Potsdam. Es gibt sanierte Schulen, doch Kinderärzte fehlen. Die Kitaplatz-Versorgung ist gesichert, aber die Betreuung wegen Personalmangels nicht optimal. Die Straßen sind gut ausgebaut, aber für Verkehrssicherheit, vor allem für Kinder, wird viel zu wenig getan. Das sind Annahmen, die man vielleicht so oder ähnlich schon gehört hat. Ob sie tatsächlich stimmen oder ob Eltern in Brandenburg ganz andere Themen auf der Liste sehen, das wird jetzt untersucht. Mithilfe der Familien, denn sie sind gefragt.

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Worüber ärgern sich die Eltern? Womit sind sie zufrieden? Und wo wünschen sie sich Veränderungen? Überaus spannende Fragen, und eine Herausforderung. Um Familienfreundlichkeit greifbar zu machen, haben Brandenburgs Tageszeitungen gemeinsam die große Familienkompass-Studie in Auftrag gegeben – in Kooperation mit der Agentur „Die Mehrwertmacher“ und unter wissenschaftlicher Begleitung der Evangelischen Hochschule Dresden. Die Sozialwissenschaftler der sächsischen Hochschule sind auf Familienforschung spezialisiert und haben bundesweit zahlreiche Studien dazu entwickelt und begleitet.

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Erreichbare Kinderärzte, hilfsbereite Nachbarschaft – das ist familienfreundlich

Am Anfang stand die Überlegung, wie man Familienfreundlichkeit misst. „Dazu haben wir Fragenkomplexe gebildet“, sagt Götz Schneiderat, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungszentrum der Evangelischen Hochschule. Ziel war, theoretisch Beschriebenes in direkt Beobachtbares zu übersetzen: Was meinen wir, wenn wir von „Freundlichkeit“ gegenüber Familien sprechen? Das kann die hilfsbereite Nachbarschaft sein. Das können gute Bildungskonzepte an den Schulen sein oder schnell erreichbare Kinderärzte. „In unserer Befragung gibt es Fragestellungen zu sieben familienrelevanten Themen: Wohnen, Arbeit, Freizeit, Gesundheit, Kita, Schule und Sicherheit. Jedes Teilgebiet kann einzeln ausgewertet werden.“

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Machen Sie mit beim Familienkompass 2022

Der Familienkompass ist eine landesweite Umfrage zur Kinder- und Familienfreundlichkeit in Brandenburg. Er ist ein gemeinsames Projekt der Märkischen Allgemeinen, der Lausitzer Rundschau und der Märkischen Oderzeitung.

Die Umfrage ist anonym und findet ausschließlich im Internet statt. Den Fragebogen finden Sie unter www.maz-online.de/familien. Jeder ab 18 Jahren kann sich beteiligen. Die Befragung läuft bis Anfang Juli. Die Daten werden anonym erhoben. Die Ergebnisse werden wir dann im Herbst in der MAZ präsentieren.

Mit jedem beantworteten Fragebogen helfen Sie, die Familien- und Kinderfreundlichkeit in Ihrem Wohnort zu verbessern. Nach der Auswertung gehen wir mit der Politik in den Dialog und berichten detailliert – auch, um auf mögliche Defizite hinzuweisen.

Unter allen Teilnehmern verlosen wir einen Ostsee-Familienurlaub im Wert von bis zu 1.300 € und viele weitere tolle Preise.

Dass der Bedarf groß ist, die eigene Stadt oder Gemeinde zu bewerten, um Anstoß für Verbesserungen zu geben, das hat eine ähnliche Familien-Befragung 2020 in Sachsen gezeigt. Über 15 000 ausgefüllte Fragebögen führten zu aussagekräftigen und belastbaren Ergebnissen. Das Wichtigste: Die rege Teilnahme und die vielen konstruktiven Rückmeldungen von Familien beschäftigten auch die Kommunalpolitiker, die sich letztlich mit den angesprochenen Problemen auseinandersetzten und Lösungen suchten.

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Hauptgewinn: Siebentägige Reise an die Ostsee für die ganze Familie

Solche positiven Veränderungen sollen auch beim Familienkompass 2022 erreicht werden, der heute startet. Nehmen Sie sich deshalb einige Minuten Zeit, um den Online-Fragebogen auszufüllen. Am Ende des Fragebogens haben Sie Gelegenheit, eigene Gedanken zu ergänzen und als Dankeschön an einer Verlosung teilzunehmen. Der Hauptpreis ist eine siebentägige Familienreise an die Ostsee. Jede Rückmeldung ist wertvoll und kann dazu beitragen, dass die Städte und Gemeinden in Brandenburg noch familienfreundlicher werden.

Von Christian Eißner

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