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Angriffskrieg

Brandenburgs Partnerschaften zu russischen Regionen liegen auf Eis

In Sankt Petersburg hätte nach Angaben des Europaministeriums ein Konzert eines Jugendorchesters stattfinden sollen. Stattdessen habe es am 1. Mai in der Potsdamer Nikolaikirche ein Solidaritätskonzert für die Ukraine gegeben.

In Sankt Petersburg hätte nach Angaben des Europaministeriums ein Konzert eines Jugendorchesters stattfinden sollen. Stattdessen habe es am 1. Mai in der Potsdamer Nikolaikirche ein Solidaritätskonzert für die Ukraine gegeben.

Brandenburg. Die Kontakte des Landes Brandenburg zu den russischen Regionen Kaliningrad und Moskau liegen wegen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine auf Eis. Sie seien derzeit „vollständig eingefroren“, sagte der Sprecher des Europaministeriums, Ingo Decker. Das bedeutet: Es gibt keine gemeinsamen Veranstaltungen mehr und keine Kontakte zu offiziellen Stellen in Russland. „Wir suchen sie auch nicht“, sagte Decker. „Die Beziehungen sind schwer belastet - und das ist die Schuld Russlands.“

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In Sankt Petersburg hätte nach Angaben des Europaministeriums ein Konzert eines Jugendorchesters stattfinden sollen. Das sei abgesagt worden. Stattdessen habe es am 1. Mai in der Potsdamer Nikolaikirche ein Solidaritätskonzert für die Ukraine gegeben. In Kaliningrad hätte ebenfalls ein Konzert mit russisch-brandenburgischer Beteiligung stattfinden sollen, auch das sei abgesagt worden. Betroffen seien auch andere Projekte wie politische Jugendbildungsarbeit. „Es herrscht gewollte „Funkstille“. Wir haben mit diesen Leuten nichts mehr zu reden“, sagte der Ministeriumssprecher über Kontakte mit russischen offiziellen Stellen.

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Brandenburgs Partnerschaften zu russischen Regionen: Aktivitäten ruhen

Brandenburgs Städte und Gemeinden legen ihre Städtepartnerschaften mit russischen Kommunen auf Eis, wollen aber den Gesprächsfaden nicht ganz abreißen lassen. So ruhen die Aktivitäten zum Beispiel von Brandenburg/Havel mit der Partnerstadt Magnitogorsk oder von Prenzlau mit Pochwistnewo. Einige Kommunen schrieben aber Briefe.

Von RND/dpa

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