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Lausitzer Braunkohlestandort

BUND will große Müllverbrennungsanlage in Jänschwalde verhindern

Symbolbild

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Potsdam. Der Umweltverband BUND will die Inbetriebnahme einer großen Müllverbrennungsanlage am Lausitzer Braunkohlestandort Jänschwalde verhindern. Gegen die Genehmigung der Anlage in der Nähe von Cottbus mit einer Verbrennungskapazität von 66 Tonnen pro Stunde seien Einwendungen erhoben worden, teilte der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Brandenburg am Mittwoch in Potsdam mit: „Wir werden alle rechtlichen und politischen Mittel nutzen, um die Errichtung zu verhindern.“

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Es sei zu befürchten, dass die beantragten Grenzwerte für Emissionen überschritten und Naturschutzgebiete beeinträchtigt würden, hieß es zur Begründung. Die nach EU-Recht geschützten Gebiete „Peitzer Teiche“ und „Spree zwischen Peitz und Burg“ seien weniger als zwei Kilometer, das Vogelschutzgebiet „Spreewald und Lieberoser Heide“ nur 300 Meter von dem Standort entfernt.

Die geplante Müllverbrennungsanlage sei „klimaschädlich, überflüssig und konterkariert die Kreislaufwirtschaft“, kritisierte der BUND weiter. Sie sei mit erheblichen Belastungen vor Ort für Mensch und Umwelt verbunden. Am 4. November ist den Angaben zufolge ein Erörterungstermin mit den Einwenderinnen und Einwendern geplant. In der neuen Anlage sollen Angaben zufolge ab 2024 jährlich 480.000 Tonnen Müll verbrannt werden, darunter auch Plastik.

Von RND/epd

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