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Vor der Stichwahl

Bündnis ruft zu Wahl von SPD-Oberbürgermeister in Cottbus auf

In Cottbus wird am 9. Oktober in der Stichwahl ein neuer Oberbürgermeister gewählt.

In Cottbus wird am 9. Oktober in der Stichwahl ein neuer Oberbürgermeister gewählt.

Cottbus. Kurz vor der Oberbürgermeister-Stichwahl in Cottbus hat ein Bündnis dazu aufgerufen, dem AfD-Kandidaten Lars Schieske eine Abfuhr zu erteilen. Unter dem Motto „Nazis nicht ins Rathaus“ solle in der Stadt am Freitag „für die Wahl des einzigen demokratischen Kandidaten“ demonstriert werden, teilte das Bündnis am Mittwoch mit. Der Aufruf ist unter anderem von Universitätspräsidentin Gesine Grande, Theaterintendant Stephan Märki und dem Superintendenten des evangelischen Kirchenkreises, Georg Thimme, unterzeichnet.

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Bei der Stichwahl am Sonntag wird entschieden, ob Schieske oder der SPD-Kandidat Tobias Schick das Amt des Oberbürgermeisters übernehmen soll. Am ersten Wahltag am 11. September entfielen 31,8 Prozent der Stimmen auf Schick und 26,4 Prozent auf Schieske. Der CDU-Kandidat Thomas Bergner erreichte mit 24,6 Prozent den dritten Platz. Die Wahlbeteiligung lag bei 53,3 Prozent. In der nach Potsdam zweitgrößten Stadt Brandenburgs gibt es knapp 79.000 Wahlberechtigte.

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„Cottbus ist zu wichtig, um es einem extrem rechten Bürgermeister zu überlassen“

„Uns ist Cottbus zu wichtig, um es einem extrem rechten Bürgermeister zu überlassen“, heißt es in dem Aufruf zur Wahl: „Zukunft geht nur solidarisch, gemeinsam und miteinander.“ Die Stadt stehe vor riesigen Herausforderungen. Dazu gehörten das Ende des Braunkohletagebaus und der damit verbundene Strukturwandel ebenso wie Klimawandel und Inflation. Die AfD habe keine realisierbaren Antworten für die Probleme der Stadt und schüre stattdessen Ängste und Rassismus.

Der Aufruf von „#unteilbar-Südbrandenburg“ und „Cottbuser Aufbruch“ wird auch von Initiativen und Vereinen, aus Parteien und Gewerkschaften unterstützt.

Von epd

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