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Panzer auf der A2

Darum durchquert das US-Militär kommende Woche Brandenburg

Ein Soldat der US Armee weist in der Clausewitz-Kaserne einen Tanklaster ein.

Ein Soldat der US Armee weist in der Clausewitz-Kaserne einen Tanklaster ein.

Burg. Hunderte US-Militärfahrzeuge rollen in der kommenden Woche über Sachsen-Anhalts Straßen und nutzen den Bundeswehrstandort Burg für eine Rast.

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Auf ihrem Weg Richtung Polen sollen in Konvois rund 400 Radfahrzeuge vom 30. Januar bis 3. Februar schwerpunktmäßig über die Autobahn 2 fahren, kündigte der Generalkonsul der USA für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Timothy Eydelnant, am Mittwoch in Burg an.

Weiter durch Brandenburg

Für die Soldaten geht es dann weiter nach Brandenburg, eine weitere Raststation sei zudem im sächsischen Weißwasser in der Oberlausitz eingeplant, hieß es.

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Alles in allem werden laut Eydelnant 3500 Soldaten und rund 2200 Fahrzeuge – darunter Panzer, Schützenpanzer, Ketten- und Radfahrzeuge – vom Hafen im belgischen Antwerpen nach Polen transportiert. Die meisten Fahrzeuge sind per Zug oder Lastschiff unterwegs. 26 Züge sind dazu den Angaben nach eingeplant.

Rast in Sachsen-Anhalt

Die Clausewitz-Kaserne in Burg an der A2 dient den US-Soldaten in der kommenden Woche als Ort zum Rasten und Tanken. Nach den nächtlichen Märschen erhalten sie Schlafmöglichkeiten, Sanitäranlagen sind vorbereitet.

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Die Soldaten können Arbeitsplätze zur Instandsetzung nutzen ebenso wie ein Sanitätsversorgungszentrum. Vieles bringen die US-Truppen selbst mit: etwa den Sprit zum Tanken bis hin zu den Scheinwerfern, um das Gelände zu beleuchten. Eine erste Gruppe hat mit der Vorbereitung in Burg bereits begonnen.

Hintergrund

Als Reaktion auf die russische Annexion der Krim 2014 hatte die Nato zur Abschreckung die Verlegung von Truppen und Gerät in die baltischen Staaten und Polen beschlossen. Ziel der Operation „Atlantic Resolve“ sei es, die Einsatzbereitschaft der Nato-Truppen sicherzustellen und so dauerhaft Frieden und Stabilität in Europa zu sichern, sagte Eydelnant.

Generalkonsul Eydelnant betonte: „Die aktuellen Truppenbewegungen haben nicht mit Bedrohung oder Provokation zu tun, sondern demonstrieren die anhaltende Unterstützung der USA für die Nato.“ Er bedankte sich für die Unterstützung der Bundeswehr.

„Und bei allen Menschen in Burg, Sachsen-Anhalt und der Region möchte ich mich für ihre Gastfreundschaft und ihr Verständnis bedanken.“ Er kündigte für den 1. Februar einen Besuch des US-Botschafters Richard Grenell in Burg an. Dieser wolle die gute Zusammenarbeit würdigen.

Von RND/dpa/lin

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