Strukturwandel

„Das wird uns in der Lausitz im Strukturwandel nicht helfen“: Weiter Kritik an Millionen-Förderung für RKI-Projekt in Wildau

Schild mit der Aufschrift Robert Koch-Institut .

Schild mit der Aufschrift Robert Koch-Institut .

Potsdam. Die parteilose Bürgermeisterin der Stadt Spremberg im Lausitzer Braunkohlerevier, Christine Herntier, hat den Bau eines Standorts des Robert Koch-Instituts (RKI) in der etwa 120 Kilometer entfernten Stadt Wildau kritisiert.

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Es sei niemandem in der Lausitz zu erklären, dass dafür Hunderte Millionen Euro aus Strukturfördermitteln für die Region ausgegeben würden, sagte sie am Freitag im RBB-Inforadio. "Das wird uns in der Lausitz im Strukturwandel nicht helfen." Es ärgere sie, "dass Gelder für Projekte ausgegeben werden, die gar nichts mit dem Strukturwandel in der Lausitz zu tun haben", sagte Herntier.

Mittel für Strukturwandel-Projekte in der Kohleregion vorgesehen

In Wildau soll ein Zentrum für Künstliche Intelligenz in der Forschung über öffentliche Gesundheit des RKI entstehen. Der Aufbau wird mit Fördergeldern aus dem Strukturstärkungsgesetz Kohleregion finanziert. Die Mittel sind für Strukturwandel-Projekte in der Kohleregion vorgesehen, die vom Ende des Braunkohleabbaus betroffen ist.

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Lesen Sie auch: Streit um Finanzierung des neuen RKI-Standortes in Wildau entbrannt

Fördergebiet ist nach Angaben des Landes Brandenburg das Lausitzer Revier mit den Landkreisen Dahme-Spreewald, Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster und der kreisfreien Stadt Cottbus.

Von RND/dpa

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