Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Corona-Maßnahmen

Discotheken und Clubs in Brandenburg müssen schließen – Silvester wieder Böllerverbot

In einigen Hotspot-Regionen mussten Clubs und Diskotheken in Brandenburg schon schließen – nun folgt bald der Rest des Landes.

In einigen Hotspot-Regionen mussten Clubs und Diskotheken in Brandenburg schon schließen – nun folgt bald der Rest des Landes.

Berlin. Clubs und Diskotheken werden bei hohen Corona-Infektionszahlen geschlossen. Dies gilt ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 350, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach den Beratungen von Bund und Ländern am Donnerstag sagte. In Brandenburg waren die Clubs und Diskotheken bislang nur in Hotspots geschlossen, in denen die Inzidenz 750 übersteigt. Aktuell liegt die Inzidenz nur in Brandenburg an der Havel unter 350. Im Rest des Landes müssten die Tanzlokale demnach dichtmachen, sobald nächste Woche die neue Eindämmungsverordnung in Kraft tritt.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

2 G im Einzelhandel nun bundesweit – wie schon in Brandenburg

Im Einzelhandel sowie bei Kultur- und Freizeitveranstaltungen bekommen künftig nur noch Geimpfte oder Genesene Zugang. Das gilt künftig bundesweit, unabhängig von der jeweiligen Inzidenz. Für Brandenburg ändert sich hier nichts. 2G in Geschäften hatte die Landesregierung bereits beschlossen, dies gilt seit dem 24. November. Ausgenommen sind Supermärkte, Apotheken, Drogerien und andere Läden des täglichen Bedarfs.

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sagte im Anschluss an die Konferenz: „Da Brandenburg durch seine aktuelle Verordnung bereits einige der Punkte festgelegt hat, darunter vielerorts 2G und die grundsätzliche Maskenpflicht an Schulen, sind bei uns nicht viele Änderungen erforderlich.“

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Bund und Länder einigten sich auch auf ein Böllerverbot, um die Krankenhäuser nicht über Gebühr zu belasten. Mit dieser Forderung waren die Unions-geführten Länder in die MPK gegangen.

Höchstens 15.000 Fans bei Hertha und 11.000 bei Union Berlin

Weitere Beschlüsse: In den Fußball-Stadien wird es wegen wieder deutlich leerer. Höchstens 15.000 Zuschauer sind an den kommenden Spieltagen in der Bundesliga zugelassen. Die Bundesregierung und die Länderchefs einigten sich darauf, dass maximal 50 Prozent der Kapazität genutzt werden dürfen.

Für Union Berlin wären das 11.000 Besucher im Stadion an der Alten Försterei. In Sporthallen dürfen höchstens 5000 Zuschauer rein. Es gilt Maskenpflicht und die 2G-Regel.

Private Feiern mit höchstens 50 Menschen drinnen

Für Ungeimpfte soll es künftig wieder strenge Kontaktbeschränkungen geben – auch das gibt es in Brandenburg schon. Die neuen bundeseinheitlichen Regeln sehen vor: Ein Haushalt darf sich nur mit zwei weiteren Personen erlaubt, sobald in der Gruppe ungeimpfte Menschen mit dabei sind.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Für private Feiern in Innenräumen gilt künftig auch für Geimpfte und Genesene eine Obergrenze von 50 Personen, bei Veranstaltungen im Freien sind maximal 200 Leute erlaubt. Diese Regeln wird Brandenburg übernehmen, kündigte Ministerpräsident Woidke an.

Das Brandenburger Kabinett wird sich voraussichtlich am kommenden Dienstag mit dem heutigen Beschluss der MPK befassen und die Eindämmungsverordnung des Landes aktualisieren. Die derzeit gültige Corona-Verordnung läuft am 15. Dezember aus.

Von MAZonline/tk

Mehr aus Brandenburg

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.