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Protestaktion am BER

Easyjet-Mitarbeiter fordern mehr Geld – und drohen mit Streik

Easyjet hat am BER derzeit 18 Flugzeuge stationiert.

Easyjet hat am BER derzeit 18 Flugzeuge stationiert.

Schönefeld. Für Mittwoch (27. April) hat die Gewerkschaft Verdi die Kabinenbeschäftigten von Easyjet zu einer einstündigen Protestaktion am Flughafen BER aufgerufen. Direkt im Anschluss verhandelt Verdi mit der Fluggesellschaft über Gehaltserhöhungen.

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Nach Verdi-Darstellung schwebt dem Unternehmen für die Jahre 2020, 2021 und 2022 eine Nullrunde vor, so dass die Einkommen auf dem Stand von 2019 eingefroren würden. Danach soll die Bezahlung in drei Schritten steigen – um 1,3 Prozent im kommenden Jahr, um 1,6 Prozent im Jahr 2024 und um weitere 1,8 Prozent 2025.

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Verdi: Arbeitgeber-Angebot nicht verhandlungsfähig

4,7 Prozent Lohnsteigerung für einen Zeitraum von sechs Jahren sei „angesichts der Inflation so gering, dass dies aus Verdi-Sicht nicht verhandlungsfähig ist“, sagt Holger Rößler, der Verhandlungsführer der Gewerkschaft. „Angesichts dieser schwierigen Situation“ erwarte er „eine weitere Zuspitzung des Konfliktes, wenn die Arbeitgeberseite nicht einlenkt“, so Rößler weiter. Dem eher symbolischen Protest am Mittwochmittag könnten dann Warnstreiks folgen.

Am Standort Berlin hat Easyjet derzeit noch 750 Beschäftigte, am BER sind 18 Flugzeuge stationiert.

Von MAZonline

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