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Kommentar

Erregung ums Mathe-Abi

Potsdam. War das Mathe-Abitur dieses Jahr in Brandenburg zu schwer? Wir wissen es nicht. Eine Panne wie vor zwei Jahren, als 6000 Prüflinge die Abiturprüfungen wiederholen mussten, weil in Mathe unbekannte Themen abgefragt worden waren, hat es dieses Jahr in Brandenburg wohl kaum gegeben. Dass märkische Schüler erst dann eigene Petitionen online stellten, als sich in anderen Bundesländern schon Zehntausende Unterschriften gegen ein angeblich viel zu schweres Mathe-Abitur angesammelt hatten, legt eher den Verdacht nahe, dass sie sich, sagen wir, von bayerischen und niedersächsischen Schülern inspirieren ließen. Einzelne Berliner und Brandenburger Schüler fanden die Prüfung zum Beispiel anspruchsvoll, aber angemessen. Was der aktuelle Streit ums Mathe-Abi damit auch zeigt, ist der Tatbestand, dass die Erregungsmaschine Internet öffentliche Debatten verändert. Viel Lärm ist schnell veranstaltet. Manchmal dreht er sich um nichts. Ob das dieses Mal der Fall ist, wird sich erst in ein paar Wochen zeigen. Dann liegen die Ergebnisse der Prüfungen vor. Vermutlich wird man sich dann aber online schon über ganz andere Dinge als die Schwierigkeiten des Mathe-Abis aufregen.

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Von Rüdiger Braun

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