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Stau vor der Flugreise

Fahrt zum BER könnte länger dauern

Berlin/ Schönefeld.Wie aus Antworten auf eine Anfrage der CDU im Abgeordnetenhaus hervorgeht, könnte die Anfahrt zum geplanten Hauptstadtflughafen in Schönefeld (Dahme-Spreewald) durchaus problematisch werden.

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Demnach ist nach dem BER-Start auf der stauanfälligen A113 am Tunnel Altglienicke kurz vor Schönefeld täglich mit 28 400 zusätzlichen Autos zu rechnen; 2016 hatte das Bundesamt für Straßenwesen dort im Durchschnitt 64 000 Fahrzeuge pro Tag gezählt. Der Tunnel wird immer wieder wegen Unfällen oder zu viel Verkehr gesperrt sowie wenn Lastwagen die Höhenkontrolle auslösen.

Auf der Umleitungsstrecke könne der Zusatzverkehr aber auch bei angepassten Ampelschaltungen «nur bedingt abgewickelt werden», erklärte Staatssekretär Jens-Holger Kirchner (Grüne) in den am Freitag veröffentlichten Antworten. Im Abgeordnetenhaus hatte er im vergangenen Mai jedoch auch deutlich gemacht: „Im Moment gibt es aber keinen Anlass, daran zu zweifeln, dass der BER ausreichend angebunden ist.“ Eine weitere Autobahn sei nicht nötig.

Erst kürzlich hatte der Flughafen-Landkreis Dahme-Spreewald vor einem "Verkehrsinfarkt" am BER gewarnt - sich dabei aber auf den geplanten Ausbau des Flughafens in den Jahren nach der geplanten Eröffnung 2020 bezogen.

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Von Burkhard Fraune

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