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Unfall

Todesopfer bei Beelitzer Ballonstart war BND-Agent

Bei einem Unfall mit einem Heißluftballon ist ein wartender Fahrgast in Beelitz (Potsdam-Mittelmark) ums Leben gekommen.

Bei einem Unfall mit einem Heißluftballon ist ein wartender Fahrgast in Beelitz (Potsdam-Mittelmark) ums Leben gekommen.

Beelitz. Bei einem schweren Unfall kurz vor dem Start einer Heißluftballonfahrt in Beelitz ist am Montagabend ein Mann tödlich verletzt worden. Nach MAZ-Informationen handelt es sich bei dem Todesopfer um einen ehemaligen BND-Top-Agenten. Als solcher habe er unter anderem die Hamburger Terror-Zelle um Mohammed Atta aufgespürt, die für den Anschlag auf das World-Trade-Center verantwortlich war.

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Erschütterung beim BND über den Unfall mit Heißluftballon in Beelitz

Der laut „BILD“-Zeitung, die zuerst über die Identität des Toten berichtete, 70 Jahre alte Friedrich G. sei als Agent bereits seit vier Jahren im Ruhestand gewesen und war Teil einer Gruppe von 12 Gästen, die in Beelitz mit einem Heißluftballon starten wollte. Während der Ballon mit Luft gefüllt wurde, war er laut Polizei an einem VW-Transporter festgemacht. Durch heftige Windstöße ist wohl die Plane mitsamt dem Auto mitgerissen worden. Dabei wurde G. vom Auto erfasst, er verstarb noch an der Unfallstelle.

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Beim BND ist man erschüttert über den Unfall, bei dem G. ums Leben kam. „Er hat sich in ganz besonderer Weise um die Sicherheit Deutschlands verdient gemacht“, wird Ex-BND-Chef August Hanning von „BILD“ zitiert.

Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Tötung

Die Polizei hat gegen Verantwortliche vor Ort ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet. Das ist in solchen Fällen üblich. Die Polizei ermittelt generell bei unnatürlichen Todesursachen, sagte Polizeisprecher Oliver Bergholz.

Von MAZonline

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