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Hitze am Wochenende

Hohe Waldbrandgefahr in Brandenburg - Vorsicht bei Ausflügen in die Natur

Ein Schild mit der Aufschrift "Achtung! Brandgefahr! - Rauchen, Feuer und offenes Licht ist verboten" hängt in einem Wald in Bayern an einem Baum.

Ein Schild mit der Aufschrift "Achtung! Brandgefahr! - Rauchen, Feuer und offenes Licht ist verboten" hängt in einem Wald in Bayern an einem Baum.

Es wird sommerlich - und am Samstag werden vielerorts Temperaturen um die 35 Grad erwartet. Doch mit der anhaltenden Trockenheit steigt auch die Gefahr für Waldbrände. Ein Überblick über die Lage in Brandenburg und Berlin.

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Brandenburg

Die Waldbrandgefahr in Brandenburg ist weiter unvermindert hoch: Der Waldbrandschutzbeauftragte Raimund Engel sprach von zwölf Bränden allein am vergangenen Mittwoch. Damit sind ihm zufolge seit Saisonbeginn rund 200 Waldbrände registriert worden. Ein großer Flächenbrand hat die Feuerwehren in Berlin und Brandenburg am Mittwochabend in Atem gehalten. Das Feuer loderte auf einer 12.000 Quadratmeter großen Gras- und Heidefläche nahe Dallgow-Döberitz (Havelland) an der Stadtgrenze zu Berlin. Nach Angaben der Regionalleitstelle Nordwest brannte es auf 2000 Quadratmetern auf Brandenburger und auf etwa 10.000 Quadratmetern auf Berliner Gebiet.

Lesen sie auch: Waldboden am Kirchsteigfeld in Flammen / Waldbrandgefahr in Brandenburg hoch - Sorge vor dem Sommer / Nassenheide: Waldbrand auf einer Fläche von 2500 Quadratmetern

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Nach Angaben des Umweltministeriums galt am Donnerstag in elf Landkreisen die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe (4), in den Kreisen Uckermark, Märkisch-Oderland und Oder-Spree Gefahrenstufe 3. Die Stufen werden unter anderem anhand von Niederschlag, Luftfeuchte, Windgeschwindigkeit und Temperatur berechnet.

Berlin

In Berlin ist die Waldbrandgefahr wegen der anhaltenden Trockenheit ebenfalls sehr hoch. Die Senatsumweltverwaltung forderte am Donnerstag, das Rauch- und Grillverbot im Wald und in dessen Nähe streng zu beachten. „Trockenes Laub, Nadeln sowie Äste und Zweige fangen leicht Feuer.“ Wer gegen das Rauch- und Feuerverbot verstößt, muss laut der Mitteilung mit Bußgeldern in Höhe von mindestens 100 Euro bis zu 50.000 Euro rechnen.

Infolge der seit März andauernden Trockenheit sei der Waldboden sehr leicht entzündbar. Die Wetterprognosen ließen eine weitere Zunahme der Gefahr erwarten, hieß es weiter.

RND/dpa/hsc

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