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Serie: Was bewegt Sie?

Karen Schneeweiß-Voigt aus Netzen: „Den ÖPNV für alle kostenlos machen“

Karen Schneeweiß-Voigt, Schauspielerin und Segelschulbetreiberin aus Netzen.

Karen Schneeweiß-Voigt, Schauspielerin und Segelschulbetreiberin aus Netzen.

Potsdam.Am 26. September ist Bundestagswahl. Die MAZ fragt Brandenburgerinnen und Brandenburger, was sie umtreibt. Heute: Karen Schneeweiß-Voigt (50) aus Netzen (Potsdam-Mittelmark).

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Wo sind Sie gerade – und was sehen Sie, wenn Sie aus dem Fenster gucken?

Ich sitze in meinem Arbeitszimmer und blicke in den Garten mit Apfel- und Kirschbäumen.

Jeder Tag ist etwas anders

Beschreiben Sie uns doch mal einen typischen Tag aus Ihrem Leben.

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Einen typischen Tag gibt es nicht. Jeder Tag ist etwas anders, doch es könnte so aussehen: Nach einem spärlichen Frühstück fahre ich ins Büro oder auf eine Probe. Am Spätnachmittag komme ich wieder nach Hause und setze mich nochmal an den Computer, um E-Mails für unsere Segelschule zu beantworten. Dann lasse ich den Tag auf der Terrasse ausklingen oder fahre noch einmal los, um ins Kino oder Theater zu gehen.

Sie wohnen in Netzen – was gefällt Ihnen dort, was nicht?

An Netzen gefällt mir sehr die Lage: ein Badesee in unmittelbarer Nähe, Wälder und Wiesen. Kloster Lehnin und Brandenburg an der Havel sind nicht weit. Durch die Nähe zur Autobahn sind auch Potsdam und Berlin gut zu erreichen. Es gefällt mir nicht so sehr, dass die Anbindung an den ÖPNV nur spärlich ist.

Es herrscht zu große Angst vor Veränderung

Was regt Sie zurzeit am meisten auf und warum?

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Dass die Stimmung im Land oft so rückwärtsgewandt erscheint, dass nach Abgrenzung verlangt wird, anstatt Vielfalt und Offenheit zu begrüßen und dass eine große Angst vor Veränderung herrscht.

Was müsste passieren, damit es besser wird?

Weniger Dauerberieselung mit Werbung und Informationen, die vorgaukeln, man müsste ständig konsumieren, um glücklich zu sein. Mehr Mut zur Stille, zur Reflexion und zum weniger ist mehr.

Autoverkehr reduzieren – ÖPNV gratis für alle

Was hat Ihnen zuletzt Freude bereitet?

Ein Theaterbesuch und ein Abend mit Freunden.

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Wären Sie bereit, sich politisch zu engagieren und wofür?

Gern würde ich mich für interkulturelle Verständigung engagieren und für ein nachhaltigeres Leben.

Wenn Sie Bundeskanzlerin wären – was wäre Ihre erste Amtshandlung?

Den ÖPNV für alle kostenlos machen. Das wäre der erste Schritt für eine Reduzierung des Autoverkehrs.

Und was bewegt Sie, liebe Leserinnen und Leser? Wenn Sie mitmachen wollen, schicken Sie uns eine Mail an wasbewegtsie@maz-online.de.

Von MAZonline

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