Fischsterben

Amtliche Warnung ausgegeben: Wieder tote Fische an der Oder

An der Oder wurden wieder tote Fische gesichtet.

An der Oder wurden wieder tote Fische gesichtet.

Frankfurt (Oder). Wenige Tage, nachdem das Brandenburger Umweltministerium Entwarnung im Fall des Fischsterbens an der Oder gegeben hat, sorgte am Sonntag eine neue Gefahrenmeldung für Aufregung: Die Integrierte Leitstelle Nordost gab eine amtliche Gefahrenmeldung für mehrere Oder-Gemeinden heraus. Demnach sind unter anderem Hohenfinow, Angermünde, Eberswalde, Chorin, Oderberg und Niederfinow betroffen. Grund der Warnung: Im Bereich Oderberg seien erneut vermehrt tote Fische angespült worden.

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„Menschen und Tiere sollten vom Gewässer fernbleiben“, teilte die Leitstelle mit. „Angeln Sie nicht! Fassen Sie keine toten Fische an! Baden Sie nicht in der Oder und benachbarten Gewässern“, lauteten die Appelle der amtlichen Katastrophenschutzmeldung. Ob es sich um einen neuerlichen Giftvorfall handelt, der auf die Blüte der Goldalge und den hohen Salzgehalt in der Oder zurückzuführen ist, blieb zunächst unklar.

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Fischer sprechen von spürbarer Erholung

Umweltminister Axel Vogel (Grüne) hatte vorige Woche erklärt, dass es seit Tagen keine toten Fische mehr zu beklagen gebe. Auch der Landesfischereiverband hatte von einer spürbaren Erholung des Gewässers gesprochen.

Am Sonntag kamen entlang der Oder Umweltschützer aus Deutschland und Polen zusammen, um für den Erhalt des Gewässers zu demonstrieren. Unter den Teilnehmern an der Europabrücke Siekierki-Neurüdnitz waren das länderübergreifende Bündnis „Zeit für die Oder“, das polnische Bündnis „Rettet die Flüsse“, das Bürgerbündnis „Save oder Die“ aus Gemeinden im Oderbruch und der WWF Deutschland. Die Akteure hätten sich symbolisch auf der Brücke getroffen, sagte WWF-Gewässerexperte Tobias Schäfer. Die Umweltschützer haben deutlich machen wollen, dass die Wiederherstellung des Flussökosystems nun Priorität haben muss. Zudem sei auf alle Eingriffe zu verzichten, die dem Fluss zusätzlich schaden könnten.

Von MAZ-Online

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