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Serie: Was bewegt Sie?

Matthias Zimmermann aus Potsdam: „Ich wünsche mir einen Menschenwandel angesichts des Klimawandels“

Matthias Zimmermann, Pressesprecher der Uni Potsdam

Matthias Zimmermann, Pressesprecher der Uni Potsdam

Potsdam.Am 26. September ist Bundestagswahl. Die MAZ fragt Brandenburgerinnen und Brandenburger, was sie umtreibt. Heute: Matthias Zimmermann (41) aus Potsdam-Babelsberg.

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Wo sind Sie gerade – und wenn Sie aus dem Fenster gucken?

Ich sitze im Büro an der Universität Potsdam und sehe den Kastanienhain sowie das Besucherzentrum Neues Palais.

Beschwingtes Heimradeln

Beschreiben Sie uns einen typischen Tag in ihrem Leben.

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Nach einem ebenso hektischen wie schönen Frühstück mit meiner Familie radele ich an allen Innenstadtstaus vorbei zur Uni. In meinem Büro geht es den ganzen Tag betriebsam zu, und doch fahre ich am Nachmittag meist beschwingt wieder heim, um den Rest des Tages mit meiner Familie durch Garten, Wohnung und Viertel zu tollen. Und dann ist er rum.

Sie wohnen in Babelsberg – was gefällt Ihnen dort, was nicht?

Ich lebe in dort – mit Unterbrechung – seit mehr als 30 Jahren. Mir gefällt fast alles. Es ist grün, kiezig, ruhig, aber nicht zu ruhig. Nette Menschen, inzwischen auch ein (klein)städtisches Flair. Manko: Dass sich dies so sehr herumgesprochen hat, dass heute nur noch wenige hier wohnen (können), die auch schon vor 30 Jahren hier waren.

Individuelle Bedürfnisse wichtiger als Klimakrise?

Was regt Sie zurzeit am meisten auf und warum?

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Dass Menschen meinen, gemeinsam eine Pandemie zu meistern, würde sie in ihren Grundrechten beschneiden. Und dass immer noch Menschen glauben, ihre individuellen Bedürfnisse seien wichtiger als die Klimakrise.

Was müsste passieren, damit es besser wird?

Aufklärung, Bildung, miteinander reden. Auch wenn es manchmal schwer fällt.

Alle sollen sich für das Pariser Klimaabkommen einsetzen

Was hat Ihnen zuletzt Freude bereitet?

Ein Sommerfest bei Freunden im Garten, trotz aller Einschränkungen und Vorkehrungen.

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Wären Sie bereit, sich politisch zu engagieren und wofür?

Ja. Für einen Menschenwandel angesichts des Klimawandels. Und ein sozialeres Miteinander – global gesehen.

Wenn Sie Bundeskanzler wären – was wäre Ihre erste Amtshandlung?

Eine Politik, die die Ziele des Pariser Klimaabkommen auch erreicht. Und dann würde ich die 194 anderen Unterzeichner anrufen, damit sie es auch so machen. Und dann ginge die Arbeit erst richtig los…

Und was bewegt Sie, liebe Leserinnen und Leser? Wenn Sie mitmachen wollen, schicken Sie uns eine Mail an wasbewegtsie@maz-online.de.

Von MAZonline

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