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Brandenburg

Mehr Schulen sollen „Feuerwehrunterricht“ anbieten

Steffen Hoppe (M.), Ausbilder bei der Freiwilligen Feuerwehr Angermünde, unterrichtet Neuntklässler der Ehm-Welk-Oberschule im Wahlpflichtfach Feuerwehrausbildung.

Steffen Hoppe (M.), Ausbilder bei der Freiwilligen Feuerwehr Angermünde, unterrichtet Neuntklässler der Ehm-Welk-Oberschule im Wahlpflichtfach Feuerwehrausbildung.

Potsdam. Der an drei Brandenburger Schulen erteilte „Feuerwehrunterricht“ soll nach dem Willen der Landesregierung auf weitere Schulen ausgeweitet werden. Wie das Bildungsministerium in Potsdam auf eine Anfrage aus der SPD-Landtagsfraktion mitteilte, plant es mit dem Innenressort eine Informationsbroschüre mit Handlungsempfehlungen und Erfahrungsberichten.

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Seit mehreren Jahren gibt es den Unterricht an einer Oberschule in Angermünde (Uckermark). Seit Beginn dieses Schuljahres bieten auch zwei Schulen in Nauen und Klosterfelde das Wahlpflichtfach an. Dabei werden Schüler in den neunten und zehnten Klassen Kenntnisse wie in der Ausbildung von Feuerwehrleuten vermittelt. Beendet wird der Unterricht mit einem Zertifikat.

„Mehrere Schüler sind bereits Mitglieder in den Jugendfeuerwehren“

Die Leistungsbewertung in dem Wahlpflichtfach ist mit dem Landesfeuerwehrverband abgestimmt und wird laut Bildungsministerium auf dem Zeugnis ausgewiesen, ist versetzungsrelevant und fließt in die Schulabschlussbewertung ein. Mit dem von der Ehm-Welk-Oberschule in Angermünde erarbeiteten Lehrplan gebe es eine Grundlage für das Wahlpflichtfach.

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Nach Ansicht beider Ministerien sollten die Schulen nicht ausschließlich Unterrichtsangebote planen. Möglich seien auch Arbeitsgemeinschaften, Projekte oder Angebote im Rahmen des Ganztagsbetriebes an Schulen.

Der Präsident des Landesfeuerwehrverbands, Werner-Siegwart Schippel, lobt die Initiative beider Ministerien. "Mehrere Schüler in Angermünde sind nach erfolgreicher Ausbildung bereits Mitglieder in den Jugendfeuerwehren geworden." Die Feuerwehr hoffe damit auch auf mehr Nachwuchs für ihre Einsatzabteilungen.

Von RND/dpa

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