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Terrorverdacht in Potsdam

Er machte schon Sprengversuche: Rechtsextremer Bombenbastler in Potsdam verhaftet

Ein rechter Gefährder wurde verhaftet.

Ein rechter Gefährder wurde verhaftet.

Potsdam. Der Brandenburger Staatsschutz hat am Freitag einen jugendlichen Gefährder aus der rechtsextremen Szene verhaftet. Spezialeinsatzkräfte der Polizei unterstützten den Zugriff. Die Ermittler durchsuchten die von dem mutmaßlichen Gefährder genutzten Wohn-, Geschäfts- und Nebenräume, hieß es.

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Der Mann steht den Angaben zufolge seit mehreren Monaten im Fokus der Sicherheitsbehörden. Unter Federführung der Generalstaatsanwaltschaft Brandenburg wird gegen den Jugendlichen ermittelt – und zwar wegen des „Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat in Verbindung mit Verstoß gegen das Sprenggesetz sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“, wie es in einer Mitteilung des Polizeipräsidiums heißt.

Anleitungen zum Bau von Waffen, Bomben und Munition

Der Beschuldigte soll sich Anleitungen zum Bau von Bomben, Waffen und Munition besorgt zu haben. Er soll sich auch schon Chemikalien beschafft haben, die dazu geeignet sind, Sprengsätze zu entwickeln. Er soll, wie es heißt, mehrere „unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen“ gebaut haben und damit erste Sprengversuche unternommen haben. Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittler mehrere Anleitungen zum Bombenbau sowie diverse Datenträger sicher.

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Kontakt zur „Atomwaffen Division“

Auf Beschluss des Amtsgerichts in Brandenburg an der Havel wurde ein Haftbefehl erlassen. Wegen der laufenden Ermittlungen will sich die Generalstaatsanwaltschaft nicht weiter zu dem Fall äußern. Nach Informationen des „Tagesspiegel“ soll der Minderjährige über Chats Kontakt zu der rechtsextremen Terrorgruppe „Atomwaffen Division“ gehabt und sich darüber radikalisiert haben. Gegen Mitglieder dieser aus den USA stammenden, international vernetzten Terrorgruppe ermittelt der Generalbundesanwalt.

Von MAZ-Online

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