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„Laika & Nemo“

Studenten-Oscar für Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf

Szene des Stop-Motion-Films «Laika & Nemo». In der Sparte «Animation» sind die Regisseure J. Gadermann und S. Gadow (Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf) für diesen Film mit einem Studenten-Oscar ausgezeichnet worden. Die Preisträger sollen am 20. Oktober in Los Angeles ausgezeichnet werden.

Szene des Stop-Motion-Films «Laika & Nemo». In der Sparte «Animation» sind die Regisseure J. Gadermann und S. Gadow (Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf) für diesen Film mit einem Studenten-Oscar ausgezeichnet worden. Die Preisträger sollen am 20. Oktober in Los Angeles ausgezeichnet werden.

Los Angeles/Potsdam. Die Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf kann sich über einen Studenten-Oscar freuen. In der Sparte „Animation“ gewannen die Regisseure Jan Gadermann und Sebastian Gadow mit dem Stop-Motion-Film „Laika & Nemo“ über eine Astronautin und einen Tiefseetaucher einen der Preise. „Wir gratulieren von Herzen zu dieser Auszeichnung und sind sehr stolz auf diesen weiteren Oscar für die Filmuniversität“, erklärte die Präsidentin der Hochschule, Susanne Stürmer, am Freitag.

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Das Team von „Laika & Nemo“ habe „in allen Gewerken eine unfassbare gute Arbeit geleistet und wird nun mehr als verdient mit diesem Erfolg belohnt.“ Nach Angaben der Hochschule geht die Trophäe damit bereits zum vierten Mal an einen Abschlussfilm der Filmuniversität (nach 1989, 1999 und 2016).

Der Film, der komplett auf Sprache verzichte, handele vom Erwachsenwerden und der Überwindung von Ausgrenzung, Mobbing und Einsamkeit, hieß es. „Darüber hinaus geht es um den Austausch zwischen fremden Kulturen, um Toleranz, die Angst vor dem Anderssein und darum, die eigenen Sorgen im Anderen wiederzuerkennen“, erklärte Gadermann. „Diese Themen beschränken sich nicht nur auf unsere Gesellschaft, sondern sind auch auf globaler Ebene ständig aktuell.“ Bei der Stop-Motion-Technik werden viele einzelne Bilder von unbewegten Objekten durch ein schnelles Abspielen hintereinander zu bewegten Bildern.

1.796 Einreichungen von Nachwuchsregisseuren aus aller Welt

Insgesamt sind gleich drei Filmproduktionen deutscher Hochschulen unter den diesjährigen Gewinnern der Studenten-Oscars, wie die Oscar-Akademie in Los Angeles am Donnerstag (Ortszeit) bekanntgab. Zwei gingen an die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, in der Kategorie „Narrative“ (Erzählung) wurden die Filme „Almost Home“ von Nils Keller und „Eigenheim“ von Welf Reinhart geehrt.

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Zehn Filme von Nachwuchsregisseuren aus aller Welt setzen sich in dem 49. Studenten-Wettbewerb durch. In diesem Jahr waren 1796 Beiträge von 614 Studieneinrichtungen eingegangen.

Die Preisträger sollen am 20. Oktober in Los Angeles ausgezeichnet werden. Bis dahin bleibt es für die jeweils drei Gewinner in den verschiedenen Sparten spannend, denn erst bei der Verleihung wird die Reihenfolge - Gold, Silber oder Bronze - bekanntgegeben.

Von RND/dpa

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