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Klimawandel

Trockenheit: Sulfatwerte in Gewässern steigen

Uebigau-Wahrenbrück: Der Fluss Schwarze Elster nahe der Ortsmitte.

Uebigau-Wahrenbrück: Der Fluss Schwarze Elster nahe der Ortsmitte.

Cottbus. Die anhaltende Trockenheit in Brandenburg könnte ein Ansteigen der Sulfatwerte in den Gewässern zur Folge haben. Darauf haben Umweltschützer hingewiesen. Sie sehen eine Gefahr für das Trinkwasser. Schon jetzt würden die Richtwerte überschritten, sagte Rene Schuster von der Grünen Liga der Deutschen Presse-Agentur. In diesem Jahr seien die im Sulfaterlass festgeschriebenen 280 Milligramm je Liter an mehr als 37 Tagen überschritten worden. Der Trinkwassergrenzwert für Sulfat liegt nach Angaben des Landesamtes für Umwelt per Verordnung bei 250 Milligramm pro Liter im Reinwasser.

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Nothilfeplan gefordert

Grüne Liga, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Grünen fordern deshalb einen Nothilfeplan für das Land. Die Landesregierung sei auf die steigenden Sulfatwerte im Trinkwasser nicht genügend vorbereitet, sagte Michaela Kruse, Klimaschutzreferentin beim BUND Brandenburg.

Landesamt anderer Meinung

Nach Angaben des Landesamtes für Umwelt (LfU) wird der Grenzwert von 250 Milligramm pro Liter trotz der angespannten Wassersituation eingehalten. Der Sulfatgehalt in der Spree werde regelmäßig überwacht und bewertet, teilte das Landesamt auf Anfrage mit.

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Von dpa/RND

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