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Vor gemeinsamer Kabinettssitzung

Unternehmen in Berlin und Brandenburg fordern engere Zusammenarbeit der Länder

Pragmatismus und Mut wie bei der Ansiedlung von Tesla wünschen sich Berliner und Brandenburger Unternehmen.

Pragmatismus und Mut wie bei der Ansiedlung von Tesla wünschen sich Berliner und Brandenburger Unternehmen.

Potsdam. Die Unternehmen in Berlin und Brandenburg drängen auf einer engere Zusammenarbeit der beiden Bundesländer. „Zu alten, ungelösten Problemen gesellen sich tagaktuell neue Herausforderungen“, sagte Carsten Christ, Präsident der IHK Ostbrandenburg, am Montag. Er verwies auf Herausforderungen wie länderübergreifende Verwaltungen, Fachkräftesicherung, Verkehr und Energieversorgung sowie auf die Unterbringung der Flüchtlinge aus der Ukraine. „Dafür brauchen Berlin und Brandenburg konkrete Lösungen, die Dietmar Woidke und Franziska Giffey jetzt liefern müssen. Die regionale Wirtschaft bietet dazu ihre Unterstützung an.“

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Am Dienstag treffen sich Berlin und Brandenburg zu einer gemeinsamen Kabinettssitzung in Frankfurt (Oder). Dabei soll es um die Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine gehen. Auch das Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit, für das sich Frankfurt als Standort beim Bund beworben hat, wird Thema sein.

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Unternehmen unzufrieden mit Rahmenbedingungen

Die Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammern (IHK) in Berlin und Brandenburg äußern sich laut einer aktuellen Kammer-Umfrage eher unzufrieden. Lediglich 17 Prozent der Unternehmen sprechen davon, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verbessert hätten. Vor zwei Jahren hatten dies noch 23 Prozent gesagt. Dagegen sprechen heute mehr Unternehmen von einer Verschlechterung ihrer Rahmenbedingungen. Ihr Anteil ist von 22 auf 30 Prozent gewachsen, teilten die Kammern mit.

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Berlins IHK-Chef Daniel-Jan Girl forderte von den beiden Regierungen mehr Mut und Pragmatismus. "Wie schnell Dinge umgesetzt werden können, wenn man gemeinsam handelt, hat die Tesla-Eröffnung gerade erst gezeigt", sagte er. Darauf müsse man nun auch bei Fragen des Klimaschutzes, der Energiepolitik, beim Verkehr oder der Fachkräfte-Gewinnung aufbauen."

Von Torsten Gellner

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