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Personalmangel bei der Bahn

Wegen Corona: Bahn dünnt Fahrplan aus – diese Züge sind betroffen

Anzeigetafel der DB Deutsche n Bahn mit angezeigten Zugausfällen und Verspätungen im Hauptbahnhof Köln, Nordrhein Westfalen, Deutschland

Anzeigetafel der DB Deutsche n Bahn mit angezeigten Zugausfällen und Verspätungen im Hauptbahnhof Köln, Nordrhein Westfalen, Deutschland

Potsdam. Der Personalmangel bei der Bahn spitzt sich zu. Im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg müssen Reisende deswegen mit deutlichen Einschränkungen rechnen – und das zu einer Zeit, in der wegen des 9-Euro-Tickets viele Züge sowieso überfüllt sind.

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Wie der VBB mitteilte, fährt die DB Regio Nordost in Berlin und Brandenburg voraussichtlich bis zum 21. August auf einzelnen Linien mit einem eingeschränkten Fahrplan. Troz des hohen Krankenstands wolle man 97,5 Prozent des regulären Angebots abdecken, heißt es. Folgende Linien sind betroffen:

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Linie RB13 Wustermark-Jungfernheide

Ausfall aller Fahrten von Montag bis Freitag, Alternative: RE 4

Linie RB23 Michendorf-Potsdam

Ausfall aller Fahrten, Alternative: Tram bzw. Buslinien X43, 643

Linie RE66 Berlin-Angermünde,

keine Einschränkungen auf der RB66 zwischen Passow und Stettin; aber dafür Ausfall folgender Fahrten zwischen Berlin und Angermünde: RE95481 (7.05 Uhr ab Angermünde), RE95480 (8.06 Uhr ab Berlin Gesundbrunnen), RE95483 (11.04 Uhr ab Angermünde) und RE95482 (14.53 Uhr ab Berlin Gesundbrunnen) Alternative: RE 3,

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Alle Reisenden werden gebeten, sich vor Fahrtantritt auf bahn.de, der VBB-App Bus & Bahn und im DB Navigator zu informieren.

Corona sorgt für Zugausfälle

Der Krankenstand sei vor allem wegen der Corona-Pandemie derzeit so hoch. Dies sei nicht ohne Weiteres zu lösen, teilte der VBB mit. Es stünden schlichtweg keine Reserven zur Verüfgung, die einen so hohen Krankenstand kompensieren können über Wochen hinweg.

Wie der Konzernbetriebsrat der Deutschen Bahn am Donnerstag mitteilte, lag bereits im Juli der Krankenstand bei der Bahn bei 7,1 Prozent. „Die Beschäftigten schieben vielfach zahlreiche Überstunden, verzichten auf Freizeiten und nehmen erschwerende Beschäftigungsbedingungen in Kauf, um den Betrieb am Laufen zu halten“, heißt es in einer Mitteilung. „Ihre Leistung und ihr Engagement müssen anerkannt und geschätzt werden. Dazu gehört es auch, ihre Probleme beim Namen zu nennen, statt sie kleinzureden.“

Von MAZ-Online

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