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Waffe aus dem Zweiten Weltkrieg

Magnetangler ziehen Panzerfaust aus der Elster

Es war nicht der erste Munitionsfund in Schleußig: Bereits im Sommer 2020 hatte ein Mann beim Angeln an der Könneritzbrücke Munition am Haken.

Es war nicht der erste Munitionsfund in Schleußig: Bereits im Sommer 2020 hatte ein Mann beim Angeln an der Könneritzbrücke Munition am Haken.

Leipzig.Zwei Magnetangler haben am Sonntag in Leipzig eine Panzerfaust aus der Elster gezogen. „Als sie die Umrisse der Waffe, an ihrer Angel hängend, erkannten, informierten sie die Polizei und ließen das Objekt im Wasser“, teilten die Beamten am Montag mit. Die beiden 30 und 31 Jahre alten Männer suchten gegen 17.30 Uhr an der Könneritzstraße im Wasser nach Altmetall. Die deutsche Waffe aus dem Zweiten Weltkrieg sei durch Spezialisten geborgen und abtransportiert worden.

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Mehrstündiger Polizeieinsatz

Magnetangler sammeln mit ihren Hilfsmitteln vorrangig Schrott aus dem Wasser und verkaufen das Altmetall anschließend. Im Januar hatten in Leipzig zwei andere Magnetangler an der Landauerbrücke für einen mehrstündigen Polizeieinsatz gesorgt. Die Überführung musste damals sogar zeitweise komplett gesperrt werden. Sie hatten eine Mine an ihrer Metallangel vermutet. Die vermeintliche Munition war allerdings das Magazin einer sowjetischen Maschinenpistole aus dem Zweiten Weltkrieg und ungefährlich, wie sich später herausstellte.

Taucher im Elster-Saale-Kanal

Munition und Waffen finden sich immer wieder in Leipzigs Gewässern. Zuletzt musste die Brücke auf der Merseburger Straße über den Elster-Saale-Kanal wochenlang immer stundenweise für Bergungsarbeiten gesperrt werden. Spezialtaucher zogen dort vor allem Handgranaten und Panzerfäuste aus dem Wasser.

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Von mro

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