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Über iranische Kinotradition

Regisseur Ali Abbasi fühlt sich „nicht zu Hause im iranischen Kino“

Regisseur Ali Abbasi steht vor den Fotografen beim Photocall für den Film "Holy Spider" bei den 75. Internationalen Filmfestspielen in Cannes.

Cannes. Der iranische Regisseur Ali Abbasi kann nicht viel mit der Kinotradition seines Heimatlandes anfangen. Auch wenn er zu vielen Regisseuren von dort aufsehe, fühle er sich „nicht zu Hause im iranischen Kino“, sagte der 41-Jährige am Montag in Cannes. „Und das liegt daran, dass alles so verdammt metaphorisch ist. Es gibt immer eine Blume im Wind, die ein Symbol für irgendeine verdammte Sache sein soll.“ Seine Definition vom Filmemachen: „Ich denke, ein Film ist ein Schlag ins Gesicht, es ist kein verdammter Blumenstrauß.“

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Abbasi ist mit seinem Film „Holy Spider“ im Wettbewerb der Filmfestspiele vertreten. Der Thriller erzählt von einem Mann, der in den Straßen der iranischen Stadt Maschhad Sexarbeiterinnen ermordet - und glaubt, sich dabei auf einer religiösen Mission zu befinden. Eine mutige Journalistin deckt den Fall auf.

RND/dpa

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