Nach Brei-Attacke im Barberini

Potsdam: Monets „Getreideschober“ wird bis Ende Februar restauriert

Ein Schild im Museum Barberini weist darauf hin, dass das Gemälde «Getreideschober» von Claude Monet (1840-1926) nach der Attacke von Klimaaktivisten Ende Oktober 2022 voraussichtlich bis Ende Februar 2023 nicht in der Dauerausstellung zu sehen ist.

Ein Schild im Museum Barberini weist darauf hin, dass das Gemälde «Getreideschober» von Claude Monet (1840-1926) nach der Attacke von Klimaaktivisten Ende Oktober 2022 voraussichtlich bis Ende Februar 2023 nicht in der Dauerausstellung zu sehen ist.

Potsdam. Nach der Attacke von Klimaaktivisten im Potsdamer Museum Barberini Ende Oktober ist das Gemälde „Getreideschober“ von Claude Monet (1840 - 1926) voraussichtlich bis Ende Februar nicht mehr in der Dauerausstellung zu sehen. Das Werk sei bei einer Rahmenrestauratorin in der Werkstatt, teilte eine Sprecherin des Museums am Dienstag auf Anfrage weiter mit.

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Rahmen wurde beschädigt

Nach Angaben des Museums war bei der Attacke mit Kartoffelbrei zwar das Gemälde dank Verglasung und einer speziellen Filzleiste nicht beschädigt worden, wohl aber der historische Rahmen. Zu den Kosten der Restaurierung äußerte sich die Sprecherin nicht. Am 23. Oktober hatten eine Frau und ein Mann in dem Museum eine Flüssigkeit auf das mit Schutzglas versehene Gemälde geschüttet.

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Die Gruppe „Letzte Generation“ bekannte sich damals zu der Tat und sprach von einer Attacke mit Kartoffelbrei. Sie forderte von der Politik wirksamere Maßnahmen gegen den Klimawandel. Die Staatsanwaltschaft Potsdam ermittelt gegen die Aktivisten nach der Attacke wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung. Seit Oktober hatten Klimaaktivisten in zahlreichen deutschen und anderen Museen in Europa Kunstwerke angegriffen.

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