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Zusammenarbeit mit den Supremes

Er schrieb Hits am Fließband: Songwriter Lamont Dozier ist gestorben

Der Songwriter und Produzent Lamont Dozier bei der 40. Grammy-Verleihung.

Der Songwriter und Produzent Lamont Dozier bei der 40. Grammy-Verleihung.

New York. Der berühmte Motown-Songschreiber und Produzent Lamont Dozier ist tot. Der als Teil des Teams Holland-Dozier-Holland erfolgreiche Musiker wurde 81 Jahre alt. Sein Tod wurde am Dienstag von mehreren US-Medien übereinstimmend gemeldet – die „New York Times“ berief sich dabei auf die Chefin des Motown-Museums in Detroit, Robin Terry, auch der Instagram-Eintrag eines Dozier-Sohnes wurde als Quelle genannt.

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Schwarzes Motown-Label als Vorbild

Von der Mitte der 60er Jahre an brachte Dozier zusammen mit den Brüdern Brian und Eddie Holland immer neue Songs in die Charts. Die drei Songwriter erreichten Dutzende Top-40-Platzierungen, darunter eine Reihe von Top-10-Hits, die selbst den Beatles Konkurrenz machten.

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Dozier bediente sich bei den Pop- und R‘n‘B-Elementen des schwarzen Motown-Labels. Er arbeitete unter anderem mit der Band Martha and The Vandellas an Liedern wie „Jimmy Mack“ oder „Heat Wave“, mit der Girl-Group The Supremes etwa an „Stop! In the Name of Love“ oder „You Can‘t Hurry Love“. Supremes-Sängerin Mary Wilson war erst vergangenes Jahr im Alter von 76 Jahren gestorben.

In einem 2019 veröffentlichten Interview der Zeitung „Detroit Free Press“ sagte Dozier, dass er keine Noten lesen könne: „Ich habe alles nach Gehör und Gefühl gemacht, als ich mich ans Klavier gesetzt habe. Ich danke Gott für die Akkorde und Melodien und alles, was ich hineingesteckt habe. Glauben Sie mir – es war eine Menge harter Arbeit, auf dieses Klavier zu hämmern, um einen Song zu schreiben und ihn obendrein zu einem Hit zu machen.“

RND/dpa

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