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Exotische Tropenfrucht

Isst man eine Kakifrucht mit oder ohne Schale?

Die Kaki, ist eine süße, orangefarbene, Frucht des Kakibaums. Äußerlich ähnelt sie einer großen Tomate. Der Name ihrer Gattung lautet Diospyros. Das bedeutet übersetzt soviel wie „Götterfrucht“ oder „Götterspeise“.

Die Kaki ist süß und gesund. Doch wie isst man eigentlich eine Kakifrucht richtig?

Die tropische, süße Kakifrucht kann in Smoothies, als fruchtiges Dessert oder auch zu Konfitüre verarbeitet werden. Man kann sie genauso gut auch als frischen Snack nebenbei essen. Dabei stellt sich allerdings oft die Frage: Soll man die Kaki mit oder ohne Schale essen?

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Woher kommt die Kaki? Den Wurzeln der exotischen Götterfrucht auf der Spur

Ursprünglich stammt die Kaki aus Asien und wird bis heute auch dort angebaut. In China gehört der Kakibaum, der übrigens einem Apfelbaum sehr ähnelt, sogar zur ältesten Kulturpflanze, da sie dort seit über 2000 Jahren angepflanzt und vor allem besonders geschätzt wird: Der Kakibaum gilt als langlebig, schattenspendend, er dient als Nistplatz für Vögel und ist frei von Parasiten.

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Das asiatische Obst wird außerdem auch als Götterfrucht bezeichnet, gehört zur Familie der Ebenholzgewächse und besitzt Zuchtformen wie die Sharon, der Honigapfel oder die Persimone, die ebenfalls immer häufiger in den Obstregalen unserer Supermärkte zu finden sind.

Reife Kakifrucht erkennen

Ein weiteres besonderes Merkmal der Frucht: Die am Baum reifende Kaki erreicht ihren perfekten Reifegradzustand erst im Herbst, wenn der Baum bereits welk ist. Wenn die Kaki weich ist, ist sie reif! Man sollte vor dem Kauf also prüfen, in welchem Zustand die Kaki ist: Unreif schmeckt die Frucht nämlich nicht. Wenn man das Fruchtfleisch der Kaki durch die Schale schimmern sieht, ist sie reif und sollte zügig gegessen oder verarbeitet werden.

Wie schmeckt die Kaki und was macht die Tropenfrucht so gesund?

Durch ihre Form gleicht die Kaki der Tomate. Sie zeichnet sich durch eine orangene Färbung aus und kommt mit ihrem süßen Geschmack dem Geschmack einer Marille oder einer Honigmelone gleich und hat dabei noch ein leichtes Vanillearoma. Wenn man während des Hereinbeißens jedoch einen bitteren Geschmack oder ein pelziges Gefühl bemerkt, kann das an der großen Menge der Tanninen (Gerbstoffe), die sich in der Frucht befinden, liegen.

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Die Frucht ist daneben aber mit überragend viel Provitamin A ausgestattet, was gut für die Haut, Augen, Haare und den Zellschutz ist. Das Verzehren einer einzigen Kaki reicht sogar schon aus, um seinen Tagesbedarf an Provitamin A zu decken. Zudem enthält sie Vitamin C und die Mineralstoffe Magnesium, Calcium und Phosphor. In der getrockneten Kaki liegen die Mineralstoffe der Frucht in noch konzentrierterer Form vor, weshalb die Werte hier noch besser sind. Egal, wie man die Kaki also isst: Gesund ist sie allemal. Aber was ist mit ihrer Schale?

Kaki essen: Mit oder ohne Schale?

Ob man die Schale mitisst oder nicht, ist reine Geschmackssache. Essbar ist sie auf jeden Fall. Nachdem man die Kaki gut abgewaschen, in beispielsweise vier oder acht große Teile geschnitten und die Fruchtblätter entfernt hat, kann man sich sowohl bei dem hellen Strunk der Frucht als auch bei der Schale überlegen, ob man die Frucht mit oder ohne essen möchte – beides ist möglich. Wer sich gegen die Schale entscheidet, kann das Obst einfach in der Mitte auseinanderschneiden und das Fruchtfleisch – ähnlich wie bei einer Maracuja oder einer Kiwi – herauslöffeln.

Entscheidet man sich aber doch dagegen, die frische Kaki als Snack zu essen, gibt es zahlreiche kreative Möglichkeiten (Smoothies, Obstsalat, Marmelade, Müsli), um die leckere Frucht zu verwenden. Verbraucher können sich auch auf der Internetseite des Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) über die exotische Frucht und ihre Verwendungsmöglichkeiten informieren.

RND

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