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Brandenburg an der Havel

Arbeitslosenquote in Brandenburg an der Havel steigt auf 8,7 Prozent

Guido Arndt ist Vize-Chef im Brandenburger Jobcenter.

Guido Arndt ist Vize-Chef im Brandenburger Jobcenter.

Brandenburg/H. Die Arbeitslosenquote in Brandenburg an der Havel lag im August bei 8,7 Prozent und ist damit gestiegen. So registrierte das Jobcenter 26 Arbeitslose mehr als im Juli und 215 mehr als im Vorjahresmonat.

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Zahl der ausländischen Arbeitslosen und Langzeitarbeitslosen steigt

Ein Grund für den Anstieg ist die Zahl der ukrainischen Flüchtlinge. 214 von ihnen sind momentan arbeitslos und beziehen Hartz IV. "Die Ukrainer erhalten verstärkt Sprach- und Integrationskurse, um sie für den ersten Arbeitsmarkt fit zu machen. Diese laufen meist zwischen sechs und neun Monate", sagt der Vizechef des Jobcenters Guido Arndt.

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Insgesamt sind in der Havelstadt fast 800 Ausländer ohne Arbeit, was im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Anstieg von 47 Prozent bedeutet. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen (LZA) wächst ebenfalls auf 975 Personen, sinkt aber im Vergleich zum Vorjahresmonat um über zehn Prozent.

40,7 Prozent der insgesamt 3185 Arbeitslosen sind Langzeitarbeitslose. Einen Zuwachs bemerkt das Jobcenter bei den sogenannten Bedarfsgemeinschaften, also Familien, die eine Hartz-IV-Unterstützung beantragen. Hier stieg die Zahl um 0,8 Prozent auf 4271 Haushalte.

Fachkräftemangel im Handwerk, der Gastronomie und Pflege

Als Herausforderung sehen Guido Arndt und Sören Kirchner, der Teamleiter des Arbeitgeberservice den Fachkräftemangel. Dieser betrifft laut Kirchner besonders das Handwerk, die Pflege und Gastronomie.

Sören Kirchner (links) und Guido Arndt sprechen über den Brandenburger Arbeitsmarkt.

Sören Kirchner (links) und Guido Arndt sprechen über den Brandenburger Arbeitsmarkt.

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Insgesamt waren im August 1.019 freie Arbeitsstellen in Brandenburg an der Havel gemeldet, 51 mehr als noch im Juli. „Der Bedarf an Fachkräften ist so groß wie lang nicht mehr. Mittlerweile ist es relativ egal, was der Arbeitnehmer kann, es ist entscheidend, dass er die Stelle will und zuverlässig ist“, sagt Kirchner auf MAZ-Nachfrage.

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