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Brandenburg an der Havel

Ausgezeichnet: Urkunde für Brandenburger Projekte zur Städtefreundschaft

Die Übergabe der Auszeichnung im Auswärtigen Amt durch den deutschen Außenminister Heiko Maas (SPD/r.) und den russischen Außenminister Sergej Lawrow (l.). Oberbürgermeister  Steffen Scheller (CDU) und Natalia Ivanova, nehmen die Urkunden entgegen.

Die Übergabe der Auszeichnung im Auswärtigen Amt durch den deutschen Außenminister Heiko Maas (SPD/r.) und den russischen Außenminister Sergej Lawrow (l.). Oberbürgermeister  Steffen Scheller (CDU) und Natalia Ivanova, nehmen die Urkunden entgegen.

Brandenburg/H. Insgesamt 30 Auszeichnungen für herausragende Beispiele erfolgreicher Partnerschaftsarbeit zwischen deutschen und russischen Städten wurden im Rahmen der Abschlussveranstaltung des deutsch-russischen Jahres der kommunalen und regionalen Partnerschaften 2017/2018 in Berlin vergeben.

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Die Übergabe der Auszeichnung erfolgte im Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland auf dem Werderschen Markt durch den deutschen Außenminister Heiko Maas (SPD) und dem russischen Außenminister Sergej Lawrow.

Zu den ausgezeichneten Projekten zählt unter anderem auch die in den letzten Jahren intensiv gepflegte Schulpartnerschaft zwischen dem Bertolt-Brecht Gymnasium in Brandenburg an der Havel und der Allgemeinbildenden Mittelschule Nummer 67 in der russischen Partnerstadt Magnitogorsk.

Matthias Platzeck lud die Gäste ein

Die Einladung zu der Veranstaltung erfolgte durch den ehemaligen Ministerpräsident des Landes Brandenburgs, Matthias Platzeck (SPD). „Die Bereitschaft, Initiative zu zeigen und sich zu engagieren ist das Fundament zwischen unseren zwei Völkern“, so Platzeck. „Deutschland und Russland teilen eine Geschichte, die weltweit einzigartig ist.“

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Platzeck ist Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums in Berlin, dem Initiator der Veranstaltung. Das Forum fördert als gesellschaftliche Initiative die deutsch-russischen Beziehungen. In seiner Arbeit legt das Forum besonderes Augenmerk auf die Verbindung gesellschaftlicher und unternehmerischer Anliegen.

Städtepartnerschaften gehören zum Programm

Zum Programm gehören Veranstaltungen, Dienstleistungen und vielfältige Russlandinformationen zu Schlüsselthemen wie beispielsweise Nachwuchsarbeit und Wirtschaft, Kultur, Sprache und Sport. Das Deutsch-Russische Forum legt ebenfalls einen besonderen Wert auf Städtepartnerschaften.

Ausgezeichnetes Engagement: Niels Haberlandt (links), Natalia Ivanova (Mitte) und Cathrin Plotnikow wurden im Auswärtigen Amt unter Beisein von Steffen Scheller (2.v.r.) für ihre Verdienste ausgezeichnet.

Ausgezeichnetes Engagement: Niels Haberlandt (links), Natalia Ivanova (Mitte) und Cathrin Plotnikow wurden im Auswärtigen Amt unter Beisein von Steffen Scheller (2.v.r.) für ihre Verdienste ausgezeichnet.

Wie gut eine solche Partnerschaft funktionieren kann, zeigen Brandenburg an der Havel und Magnitogorsk im russischen Südural. „Die Verbindung besteht seit nunmehr sechs Jahren“, sagt Natalia Ivanova, Deutsch-Lehrerin und Projektleiterin an der Schule in Magnitogorsk.

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Ivanova nahm die Auszeichnung für ihre Erfolge im Bereich des Bilingualen Sprachunterrichts gemeinsam mit ihrer deutschen Kollegin Cathrin Plotnikow, Russisch-Lehrerin und Projektleiterin am Bertolt-Brecht-Gymnasium, entgegen.

Die beiden Schulen konnten sich gegen mehr als 250 Bewerber auf die Auszeichnung für erfolgreiche Partnerschaft durchsetzen. „Ich bin unheimlich stolz“, sagt Plotnikow. Das Bertolt-Brecht führt regelmäßig Videokonferenzen mit der Allgemeinbildenden Mittelschule durch. „Wir tauschten uns im Unterricht per Skype über die unterschiedlichen Bräuche und Traditionen aus,“ so Plotnikow.

Ein kleiner Film über Europa

Auch Niels Haberlandt, Geschäftsführer der Begegnungsstätte Schloss Gollwitz leistete mit dem Projekt „Clips for Europe“ einen Beitrag zur Partnerschaftsarbeit. Ziel des Projektes war das Erstellen kleiner Filme zum Thema Europa. Zwischen dem 2. und 11. Mai 2017 trafen sich zu diesem Zweck Jugenddelegationen aus Magnitogorsk sowie dem dänischen Ballerup in Gollwitz. Die Ergebnisse des Filmprojekts wurden abschließend im Paulikloster präsentiert.

Von Tobias Wagner

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