Brandenburg an der Havel

Hohenstücken: Weihnachtsmarkt am Freitagnachmittag

Danilo Roggenbuck baut die Deko für den Weihnachtsmarkt in Hohenstücken auf.

Danilo Roggenbuck baut die Deko für den Weihnachtsmarkt in Hohenstücken auf.

Brandenburg/H. Der Brandenburger Stadtteil Hohenstücken hat einen neuen Weihnachtsmarkt, den Budenzauber. Auf dem Gelände des Kinder- und Jugendfreizeitclubs (Kiju) entstehen in der Willibald-Alexis-Straße acht bis zehn Stände.

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„Der Budenzauber ist für die Menschen in diesem Stadtteil. Wir wollen Familien etwas bieten, die es sonst nicht immer einfach haben. Sie sollen Zusammengehörigkeit und Weihnachtsfreude erleben“, sagt Pädagoge Danilo Roggenbuck.

Über 40 Helfer planen den ersten Budenzauber in Hohenstücken

Mehr als 40 Helfer planen den Markt, bei dem Gäste den Weihnachtsmann sehen, am Glücksrad rätseln, Wichtel und Weihnachtsdeko basteln und eine Lasershow erleben. Während Mitarbeiter des Brandenburger Industriemuseums Zinnfiguren basteln und der sogenannte Weihnachtsbär mit Besuchern spielt, lesenMitarbeiter der Stadtteilbibliothek Hohenstücken in einer Märchen-Jurte Geschichten vom Nussknacker und Polarxexpress vor.

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Katharina Wittich vom Humanistischen Regionalverbandplant einen Weihnachtsmarkt, der sozial verträglich ist und günstigere Preise bietet als auf dem Neustädtischen Markt. "Wenn eine fünfköpfige Familie kommt, wird sie hier nicht mit 50 Euro belastet. Es geht darum, ihnen schöne Momente zu bieten, die bezahlbar sind", sagen sie undStreetworkerin Katja Glomm. Wie teuer Glühwein, Kinderpunsch und Bratwurst beim Hohenstückender Budenzauber sind ist aber noch unklar, weil sich die Planer zur Preisgestaltung noch abstimmen.

Brandenburger freuen sich auf den neuen Weihnachtsmarkt

Anwohner wie Susanne Prenzlow freuen sich über den Weihnachtsmarkt im Stadtteil und sind erleichtert, dass es ein neues Angebot für Familien gibt. Im Vorfeld kritisierten mehrere Hohenstückener, dass es zu wenig kulturelle Events stattfinden, bei denen sich Menschen treffen können. Das Kiju-Team wollte gegensteuern und plant deshalb den Budenzauber.

„Weihnachten ist die Zeit, in der die Menschen zur Ruhe kommen, miteinander reden und besinnlich über das Jahr nachdenken. Wenn wir nur für eine kleine Freude im Kiez sorgen, ist schon viel erreicht“, sagt Katharina Wittich.

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Freitag, 9. Dezember, beginnt der erste Budenzauber auf dem Kiju-Gelände in der Willibald-Alexis-Straße 28. Gäste können von 14 bis 19 Uhr dabei sein, der Eintritt ist frei. Im Anschluss startet ein Laternenumzug, der Gäste vom Kiju zum Ärztehaus in die Walther-Ausländer-Straße und quer durch den Stadtteil führt.

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