Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Stadtgeschichte

Brandenburgs Historischer Verein präsentiert aktuellen Jahresbericht

Historischer Verein Brandenburg/Havel: die Mitglieder Joachim Müller (v.l.), Bernd Brülke, Marius Krohn, Udo Geiseler, Rüdiger von Schnurbein, Cornelia Neubert und Uwe Pohl bei der Übergabe des 29. Jahresberichts.

Historischer Verein Brandenburg/Havel: die Mitglieder Joachim Müller (v.l.), Bernd Brülke, Marius Krohn, Udo Geiseler, Rüdiger von Schnurbein, Cornelia Neubert und Uwe Pohl bei der Übergabe des 29. Jahresberichts.

Brandenburg/H. Der Historische Verein der Stadt hat rechtzeitig vor Weihnachten seinen aktuellen Jahresbericht in Buchform vorgelegt. Das Titelthema befasst sich mit einem Stück Brandenburger Luftfahrtgeschichte. Die Autoren Frank Brekow und Hans-Georg Dachner beschreiben auf etwa 70 Seiten die Entstehung des Arado-Werkes ab 1934 und nehmen verschiedene Aspekte in den Fokus – angefangen bei der Herstellung von Flugzeugen unterschiedlicher Bauart und der Erprobung von Wasserflugzeugen auf dem Plauer See. Sie geben einen Überblick zu den Gebäude und Anlagen, berichten über die Geschichte des Werkes im Zweiten Weltkrieg und dessen Untergang nach 1945.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Joachim Müller (v.l.), Bernd Brülke, Uwe Pohl bei der Übergabe des 29. Jahresberichts.

Joachim Müller (v.l.), Bernd Brülke, Uwe Pohl bei der Übergabe des 29. Jahresberichts.

„Das Interesse an Arado ist ungebrochen“, berichten die Vorstandsmitglieder des Historischen Vereins Brandenburg (Havel), Bernd Brülke und Joachim Müller, die den Band redaktionell betreuten. „Immer wieder wenden sich Leute an uns, deren Vorfahren bei Arado arbeiteten. Damit ist nach dem Erscheinen des Beitrages noch stärker zu rechnen.“

Insgesamt umfasst der nunmehr 29. Jahresbericht des Historischen Vereins wieder eine große thematische Breite. Neben einem akribischen Rückblick auf die archäologischen Forschungen des letzten Jahres, liegt der Schwerpunkt auf dem 20. Jahrhundert. So veröffentlicht Rüdiger von Schnurbein unter dem Titel „(Haken)Kreuz und Preußenadler“ seine Forschungen zu Professor Ludwig Ziehen, dem Leiter der Ritterakademie, einem Nationalkonservativen, der 1933 als Stadtverordnetenvorsteher die frei gewählte Stadtverordnetenversammlung im nationalsozialistischen Sinne gleichschalten ließ.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Stadtgeschichte aus der Wendezeit

Kristin Birnstein vom Stadtarchiv befasst sich mit Quellen, die von Brandenburgern berichten, die aus der DDR ausreisen wollten und Ralf-Stephan Rabe blickt auf die Gebete und Demonstrationen der echten Demokratiebewegung im Jahr 1989/1990 in Brandenburg an der Havel zurück. „Insgesamt ist unser Jahresbericht wieder ein opulentes Stück Stadtgeschichte geworden, ein Angebot an alle Brandenburger und ein ideales Weihnachtsgeschenk“, freut sich Udo Geiseler, Vorsitzender des Historischen Vereins.

Der Bericht ist im örtlichen Buchhandel bei Thalia und in der Wichern-Buchhandlung erhältlich. Das Werk kostet 20 Euro.

Von MAZ

Mehr aus Brandenburg/Havel

 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen