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Brandenburg an der Havel

Fördermittel für Stiftung Wredowsche Zeichenschule

Das denkmalgeschützte Ensemble aus Wredowscher Zeichenschule und „verrückter“ Kapelle.

Das denkmalgeschützte Ensemble aus Wredowscher Zeichenschule und „verrückter“ Kapelle.

Brandenburg/H.Für die Sanierung der stiftungseigenen St. Jakobskapelle in Brandenburg an der Havel übergab Ministerpräsident Dietmar Woidke heute symbolisch einen Förderscheck über rund 26.500 Euro an die Stiftung Wredowsche Zeichenschule. In einer Videobotschaft bedankte er sich bei den Mitarbeitenden und Mitgliedern des Kuratoriums für ihren Einsatz. Woidke: „Für die Instandsetzung und Wiederbelebung der St. Jakobskapelle haben Sie grenzenlosen Elan, Gestaltungswillen und Ausdauer bewiesen. Ich freue mich, dieses wunderbare Projekt zu unterstützen.“

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Die Sanierungsarbeiten dienen der Wiederherstellung der bau- und kunsthistorischen Bedeutung der St. Jakobskapelle. Sie soll in das pädagogische Konzept der Kunstschule einbezogen, Ort der Begegnung werden und mit Ausstellungen, Lesungen und Kleinkunstdarbietungen Geschichte erfahrbar machen. Der Bund und das Land Brandenburg fördern den Substanzerhalt. Ministerpräsident Woidke fördert mit dem heute übergebenen Scheck zusätzlich die Instandhaltungsarbeiten mit rund 26.500 Euro aus Lotto-Mitteln.

Woidke äußerte seine Anerkennung für die Verdienste um den gelungenen Wiederaufbau der Stiftung und ihrer Gebäude seit 1990: „Nach dem Ende der DDR, in der das Stiftungsgeschehen ruhte, brauchte es enormen persönlichen Einsatz und große Anstrengungen, um die Kunstschule wiederzubeleben. Die Wredowsche Zeichenschule zeichnet sich durch einen sensiblen und rücksichtsvollen Umgang mit ihrer einzigartigen Kunstsammlung und mit ihren denkmalgeschützten Bauten aus. Zudem leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsgewinnung in den kunsthandwerklichen und künstlerischen Berufen. Mich freut und beeindruckt, dass sie Kinder und Jugendlichen Raum bietet, ihre Kreativität auszuleben und zu lernen. Für dieses Engagement bedanke ich mich.“

Im Statut der Stiftung Wredowsche Zeichenschule zu Brandenburg an der Havel von 1883 heißt es zu ihren Aufgaben, dass „durch die Sammlung künstlerischer Muster, wie durch Erteilung von Auskunft, Rat und Belehrung, die Teilnahme des Publikums an der Pflege des guten Geschmacks und der Förderung des Kunstgewerbes rege zu halten ist“. Dieses Anliegen des Stifters August Julius Wredow bildet bis heute ihr Fundament. Die Stiftung verfügt über eine herausragende Kunstsammlung und eine fachliche Bibliothek. Zudem betreibt sie eine staatlich anerkannte Kunstschule, an der Kinder und Jugendliche vielseitig künstlerisch ausgebildet werden.

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Von MAZ

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