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Brandenburg an der Havel

Für Frieden: Brandenburger Künstler treten bei Sounds for Peace in der Johanniskirche auf

Die Brandenburger Band Patchwork tritt beim Event Sounds for Peace auf.

Die Brandenburger Band Patchwork tritt beim Event Sounds for Peace auf.

Brandenburg/H. Der Krieg gegen die Ukraine beschäftigt die Künstler der Stadt Brandenburg an der Havel. Sie tun sich für das Event Sounds for Peace zusammen, treten kostenlos in der Johanniskirche auf und setzen so ein Zeichen für den Frieden.

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Brandenburger Künstler vereint gegen den Krieg

Beim Event stehen unter anderem die Rockbands Patchwork und Nikaya, Songschreiber wie Sebastian Block und Christopher Schuh, das Streicherensemble Collegium Musicum und das musikalisch-literarische Ensemble "Burges Gränzer Schade" auf der Bühne. "Bei einer Veranstaltung in der Johanniskirche waren noch nie so viele Künstler vereint. Wir wollen den Besuchern zeigen, wie vielfältig die Kultur in unserer Stadt ist und bitten sie um Hilfe für Menschen, denen es sehr schlecht geht", sagt Veranstalter Hank Teufer.

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Gäste unterstützen Ukrainer, die jetzt in Brandenburg an der Havel leben und medizinische Hilfsleistungen des städtischen Klinikums, die Helfer dann direkt in Krankenhäuser nach Odessa, Charkiw und Kiew bringen. Für Schlagzeuger Raymund Menzel und die Brandenburger Band Patchwork war sofort klar, dass sie bei der Veranstaltung dabei sind. Die Musiker arbeiten seit fast 35 Jahren zusammen und haben schon mehrere Songs geschrieben, die das Leid im Krieg ansprechen. „Krieg bringt immer nur das Schlechteste in den Menschen hervor. Wir wissen, dass unsere Lieder vielleicht nicht die Welt verändern. Sie können aber die Menschen anrühren, sie zum Nachdenken anregen“, sagt Menzel der MAZ.

Er macht klar, dass alle Künstler den Menschen mit dem Event etwas zurück geben wollen, denen es schlecht geht. Für ihn sollen die Sounds for Peace die Herzen der Menschen erobern und ihnen ein Stück Kultur zurückbringen, die durch die corona-bedingten Ausfälle von Events nicht stattfand.

Die Johanniskirche als Herausforderung für Tontechniker

Musiker Christopher Schuh lobt den Zusammenhalt der Brandenburger Kulturszene.

Musiker Christopher Schuh lobt den Zusammenhalt der Brandenburger Kulturszene.

Musiker Christopher Schuh lobt das Engagement der Brandenburger, die sich beruflich oder ehrenamtlich für Menschen aus der Ukraine einsetzen. Er betont, dass die Künstler der Stadt gegen den Krieg zusammenhalten und glaubt, dass dieses Zeichen den Menschen Halt und Kraft gibt. Vor dem Start des Events stehen die Tontechniker vor einigen Herausforderungen. So ist die Akustik der Kirche laut Musiker kaum für Rocksongs geeignet, weil die Sounds sehr basslastig erklingen. "Wir brauchen einen guten Plan, weil so viele verschiedene Instrumente zu hören sein werden", sagt er der MAZ.

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Hank Teufer sieht sich als Veranstalter mit dem Team des Event-Theaters schon mal die Lage vor Ort an und hat noch eine Bitte. Er sucht nach bildenden Künstlern, die ihre Grafiken, Bilder und Skulpturen versteigern und anschließend Einnahmen an die Ukraine-Hilfe spenden. Schlagzeuger Raymund Menzel ist gespannt auf die Veranstaltung. Der Brandenburger beschäftigt sich jeden Tag mit den Folgen von Putins Krieg und hat eine Botschaft. "Es gibt keine Alternative zum Frieden. Der Krieg muss weg, er zerstört zu viel und das auf sehr lange Sicht. Darüber sollten die Menschen nachdenken", sagt er.

Am Samstag, den 2. April starten ab 16 Uhr die ersten Sounds for Peace in der Johanniskirche. Künstler treten bei der Veranstaltung bis 22 Uhr auf.

Von André Großmann

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