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Brandenburg an der Havel

Hier entsteht ein Wohngebiet in bester Stadtrandlage

Brandenburg/H.Stefan Wajer steht im Rietzer Weg in Neuschmerzke. Nicht ohne Stolz lässt er den Blick über das große Feld schweifen. 100 Meter sind es bis zum Wald, in der Ferne hört man noch leise den Verkehr von der B 102.

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„Das hört man nicht mehr lange“, sagt Wajer, Geschäftsführer und einziger Mitarbeiter der Firma Donum-Bau aus Brandenburg. Dass sein Unternehmen bisher nur aus ihm besteht, hat seinem Projekt nicht geschadet.

Im Gegenteil. Denn der junge Mann will, dass in den kommenden Jahren in Sichtweite der Esso-Tankstelle ein neues Wohngebiet entsteht. 120.000 Quadratmeter Land hat er dafür bereits erstanden.

Stefan Wajer will in Neuschmerzke ein Wohngebiet für Eigenheime entwickeln. Die Maklerin Julia Döpke übernimmt die Vermarktung. Der Preis ist üppig, die Lage gut.

Stefan Wajer will in Neuschmerzke ein Wohngebiet für Eigenheime entwickeln. Die Maklerin Julia Döpke übernimmt die Vermarktung. Der Preis ist üppig, die Lage gut.

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Und wenn alles wie geplant läuft, kann im Mai 2019 damit begonnen werden, im ersten Bauabschnitt Grundstücke für 40 Eigenheime zu erschließen.

Schon vor 20 Jahren sollte hier gebaut werden

Die Idee ist nicht neu. Ursprünglich wollte ITG-Chef Hartmut Schulz vor fast 20 Jahren schon den 1993 beschlossenen B-Plan umsetzen, der in Neuschmerzke 200 Eigenheime vorsah. Doch nach den ersten 100 Häusern links des Rietzer Weges war Schluss.

Die B102, so wurde damals bekannt, sollte verlegt werden – ursprünglich über das Gelände rechts des Rietzer Weges. Doch dann änderten sich die Pläne, die neue Straße wird nun statt nach links stadtauswärts nach rechts abknicken. Ein Lärmschutzwall, den es in den Plänen schon gibt, verspricht dann völlige Ruhe für Neuschmerzke.

Planungsunterlagen sind fertig

Die Planungsunterlagen für sein Baubegiet sind fertig, sagt Wajer. Alle Gespräche und Vereinbarungen mit den Trägern der Medien wie Strom, Gas und Wasser (Stadtwerke und Brawag) sowie dem Glasfasernetz (RFT) seien in Sack und Tüten.

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Was noch fehle, sei eine Unterschrift unter dem Erschließungsvertrag durch die Stadt Brandenburg. Die unterstützt das Vorhaben, wie es aus dem Rathaus heißt. Denn die Lage sei ideal. In die Innenstadt braucht man mit dem Rad kaum zehn Minuten. Ist die neue Straße zur Autobahn fertig, wird man kaum mehr als fünf Minuten brauchen, um auf der A2 zu sein.

Der Rietzer Weg, so heißt es aus der Verwaltung, dessen gepflasterter Teil derzeit unvermittelt endet und in einen Sandweg übergeht, soll künftig von der Stadt samt Gehweg ausgebaut werden. Theoretisch wäre es möglich, fast 100 Wohnhäuser mit zwei Geschossen und ohne vorgeschriebene Dachform auf dem Gelände zu errichten.

Im ersten Schritt sollen 40 Eigenheime entstehen

„Wir wollen erst einmal 40 Grundstücke im ersten Schritt verkaufen und bebauen lassen“, sagt Stefan Wajer. Die Felder und der Wald sollen Teil des Gebietes bleiben. Daher habe er auch mit den Planern drei kleinere Parkanlagen und einen Spiel- und Sportplatz ins Wohngebiet integrieren lassen.

Überdies soll das Wohngebiet, das auf junge Familien setzt, mittelfristig einen Kindergarten, aber auch eine Pflegeeinrichtung bekommen, die auch schon in Planung, aber noch nicht in der Umsetzung sind. 10.000 Quadratmeter sind dafür reserviert.

„Momentan gibt es keinen Bedarf an Kitaplätzen in der Stadt“, hat Stefan Wajer aus der Verwaltung erfahren. Entwickelt sich die Stadt so, wie es das Rathaus prognostiziert und wie es der Unternehmer erwartet, werde man dort eine Kita brauchen. Auch wenn der B-Plan die Straßen vorgibt „und wir uns an den Plan halten müssen“, will Wajer zusammen mit der Maklerin Julia Döpke den Kaufinteressenten helfen, Grundstücke zwischen 500 und 650 Quadratmetern so zu schneiden, dass „da nicht Parzelle an Parzelle und Haus an Haus steht.“

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Im zweiten Bauabschnitt sollen noch mal 40 Grundstücke entstehen

Klappe alles mit der Erschließung und dem Verkauf, würden im zweiten Bauabschnitt weitere 40 Grundstücke an den Mann gebracht werden können. Doch das sei gegenwärtig Zukunftsmusik.

Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und den Partnern – angefangen vom Planungsbüro IBL, Stadtwerken, RFT oder den Munitionsbergern – bezeichnet Stefan Wajer als „großartig“.

Ganz billig ist es hier nicht

Es solle ein besonderes Wohngebiet werden, das verspricht der junge Mann schon jetzt. Und das wird auch seinen Preis haben. Dem Vernehmen nach soll der Quadratemeter provisionsfrei 149 Euro kosten.

Ohne den Erschließungsvertrag werden der junge Unternehmer und die Maklerin nicht in die Vermarktung gehen. Doch steht die Unterschrift unterm Vertrag, „schalten wir die Internetseite scharf“, versichert er.

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Sollte, wie geplant, im Mai mit der Erschließung begonnen werden, werde man in etwa einem halben Jahr fertig sein. Zum Jahresende könnten dann die neuen Eigentümer beginnen, ihren Traum vom Eigenheim kurz vor den Toren der Stadt Brandenburg bauen zu lassen.

Von Benno Rougk

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