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Domstift

Kleine Kirchenforscher in Seelensdorf

Kinder auf Exkursion durch Seelensdorf. Friedrich Hinz läutet die Glocke.

Kinder auf Exkursion durch Seelensdorf. Friedrich Hinz läutet die Glocke.

Seelensdorf. „Unter dem Motto Brandenburger Kirchenkatze bieten wir einmal im Monat für Kinder die Gelegenheit den Brandenburger Dom und das Dommuseum zu einem bestimmten Thema zu erforschen“, erklärte Rüdiger von Schnurbein, der Leiter des Dommuseums. Dazu musste am Sonnabend nicht einmal der Besitz des Brandenburger Domkapitels verlassen werden, denn das weitläufige Waldgebiet rund um den kleinen Ort Seelensdorf gehört schon seit fast 700 Jahren zum Dombesitz. Die zehn kleinen Kirchenforscher, die sich mit ihren Familien von der Dominsel aus auf den Weg gemacht hatten, wurden am Seelensdorfer Glockenturm von Domstiftsforstmeister Friedrich Hinz in Empfang genommen.

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Domstiftsforstmeister Friedrich Hinz erklärt den Wald und erzählt Geschichten über Steine

Domstiftsforstmeister Friedrich Hinz erklärt den Wald und erzählt Geschichten über Steine.

Mit dem Läuten der Glocken gab er den Startschuss zu einem Ausflug in die Natur, der durch eine besondere Idee noch einmal einen extra Schub Motivation freisetzte. Die Kinder sollten sich nämlich auf eine Schatzsuche begeben, die unter dem Motto „Stein für Stein“ stand. Zur Orientierung bekamen einige eine „Kirchenkatzensucherkarte“ in die Hand gedrückt, auf der von den Mausebergen, über die Flachsbreite bis hin zur Pastorenkultur und den Schwappach-Buchen einige Orte vermerkt waren, die es gemeinschaftlich zu finden galt. Die kleinen Schatzsucher hatten Seelensdorf noch gar nicht hinter sich gelassen, da wurde schon die erste außerplanmäßige Entdeckung gemacht. „Schau mal, hier wohnen Hänsel und Gretel“, wurde andachtsvoll geflüstert, als es am überdimensionalen Dorfbackofen vorbeiging.

Ganz so abgeschieden liegt das nur 35 Einwohner zählende Dorf aber doch nicht, dass sich Märchenfiguren heimisch fühlen würden. Immerhin: „Zu uns gibt es nur die eine Straße auf der ihr mit dem Auto gekommen seid“, erklärte Hinz. Wer weiter in den Wald will, muss wandern. Knapp fünf Kilometer ging es kreuz und quer über die Waldwege rund um Seelensdorf. Immer auf der Suche nach den großen Feldsteinen, die mit den Suchworten auf der Schatzkarte versehen waren.

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Von Christine Lummert

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