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Brandenburg an der Havel

Programmierbarer Blumentopf

Anke Domscheit-Berg (Die Linke) versorgt Grundschüler mit Minicomputern, die frei programmiert werden können.

Anke Domscheit-Berg (Die Linke) versorgt Grundschüler mit Minicomputern, die frei programmiert werden können.

Brandenburg/H. Ein ferngesteuerte Auto oder einen Blumentopf-Bewässerungsautomaten selbst zu konstruieren, dürfte für die Kinder der Gebrüder-Grimm-Grundschule bald kein großes Problem mehr sein.

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Spielen und Programmieren in einem Zug

Möglich macht das die Bundestagsabgeordnete Anke Domscheit-Berg (Die Linke). Sie ist in ihrer Fraktion für Netzpolitik und Zukunft zuständig und betätigt sich zudem als Publizistin – schreibt Aufsätze und Reden. Die Honorare dafür steckt sie in die digitale Bildung von Kindern. „Ihr werdet eines Tages mit dem Flugtaxi unterwegs sein und Berufe haben, an die wir heute noch gar nicht denken“, sagt die Politikerin zu den staunenden Fünftklässlern, denen sie einen Klassensatz mit 25 Calliope-mini übergeben hat. Das sind kleine Micro-Controller, der für den Einsatz in Grundschulen gedacht sind. Jeder Calliope bietet einen Bewegungssensor, einen Beschleunigungssensor und einen Kompass, 25 LED-Lämpchen eine RGB-Leuchtdiode, ein Mikrofon, einen Lautsprecher, USB-Anschlüsse, Bluetooth, Prozessor und einiges mehr. Damit können die Schüler spielerisch programmieren lernen und sehen dabei auch gleich ihre Erfolge. Geduldig erklärt die Politikerin auch die ersten Schritte.

Ein Viertel der Kinder mit fremden Wurzeln

340 Mädchen und Jungen lernen in der Schule in der Gertraudenstraße, darunter 80 aus Syrien, Afghanistan oder Tschetschenien. Zum neuen Schuljahr bekommt sie den Titel „Schule für gemeinsames Lernen“, weil sie auch benachteiligte Schüler integriert. Und das Team um Schulleiterin Birgit Schiller eröffnet auch im Herbst auch eine Lernwerkstatt mit „einem Quadratkilometer Bildung“.

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„Über den Sozialbeigeordneten Wolfgang Erlebach kam das Angebot von Anke Domscheit-Berg zu uns. Wir haben es liebend gern angenommen. Unsere Naturwissenschaften-Lehrerin Ute Pfohl hat bereits einige Erfahrungen mit dem Calliope, weil sie ihn selbst zuhause hat“, sagt Birgit Schiller. Dann hat sie immerhin noch Wissensvorsprung vor ihren Grundschülern.

Von André Wirsing

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